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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Meigermühle, das andere von mir bei Eberswalde gesammelt wurde. In demersteren fanden sieli neben dem Originalstück zu Fig. 3 noch Euomphalus GualteriatusSchlotö. var. A Yern . (Russie, II. p. 334, T. XXIII. Fig. 2 ab) und ein Kopfschildrestvon Asaphus (Megalaspis) sp. mit langem schmalem Hintereckshorn, wie es ähnlichz. B. bei Asaphus (Megalaspis) extenuatus Wahlenb. sp. vorkommt. Das zweite Geschiebeenthielt ausser dem kleineren Palaeonautilus- Rest einen Yaginaten mit grossem rand-lichen Sipho und ziemlich hohen Kammern, der mit Orthoceras (Endoceras) remotümEiciiw . Aehnlichkeit hat, ferner verschiedene Asaphus- und Illaenus- Fragmente (unterersteren eine auffallend flache Glabella und ein Schwanzschild mit feingerunzelter Schaleund sehr schwach abgesetzter Rhachis).

Im Berliner palaeont. Museum befindet sich ein Stück meines Palaeonautilus ausdem hellgrauen Geschiebekalk von Sorau.

Da analoge Formen im Korden bis jetzt nur auf Ehstländischem Gebiet be-kannt geworden sind, so darf man die fraglichen Gerolle zu den mit den dortigenSilurschichten in Yerbindung stehenden Gesteinen zählen. Ihrem engeren Niveau nachgehören sie, ebenso wie die Lagerstätte der drei Palaeonautilus- Arten, welche schonEiciiwald bekannt waren, in die Echinosphaeriten-Zone Fr. Schmiüt's.

Erklärung der Abbildungen. Taf. II Fig. 3. a stellt das beste und grösstevorhandene Exemplar (von Heegermiihle) von der linken Seite gesehen dar; derhintere Rand der Wohnkammer ist gut zu sehen, da hier die Schalenbedeckung unter-brochen ist. In Fig. 3. b ist die vordere Rückenansicht gegeben, bei der man gegen dieabgebrochene Mündung sieht und der nach vorne geöffnete Bogen der Anwachs-streifen aufwärts gerichtet erscheint. Fig. 3. c ist das Bild der convexen Seite derletzten Kammerwand mit der Ansatzstelle des Sipho; für die Anfertigung dieser Zeich-nung war der unmittelbar hinter liegen de Schalentheil vorübergehend weggenommenworden. Sodann giebt Fig. 3. d ein Stück der rechten Seitenansicht des nämlichenFossils. Man erkennt hier die eigenthtimliche Erhaltungsart desselben: das Gesteinselbst bildet die Ausfüllung der Wohnkammer und des Siphonalschlauchs, währendalles Uebrige grösstentheils durch wasserhellen Kalkspath versteinert ist. Yon dieserKalkspathmasse ist auf der dargestellten Seite soviel abgesprungen, dass reichlich diehalbe letzte Kammerwand und daran ein Stück des Sipho offenliegen; an letzteremsieht man die dem Innern der Luftkammern entsprechenden Anschwellungen.

In der zuletzt genannten Figur tritt noch eine scheinbare Abnormität hervor,

welche auf den ersten Blick stört und nicht unerwähnt bleiben darf. Der Sipho

nämlich ist in der vorletzten Windung so sehr nach rechts vorgeschoben, dass man

zunächst versucht ist, an eine im Raum gewundene Spirale, wie bei Trochoceras Barr.,

zu denken. Indessen ist der Nabel beiderseits gleich und liegt die Axe aller Umgänge

genau in einer Ebene; so wurde durch directe Messung festgestellt, dass der vorletzte

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