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Ueber
einige neue oder seltene Versteinerungen ans sibirischenDiluvialgescliieben der Gegend von Eberswalde.
Yon Professor Dr. Ad. Remele.
Hierzu Taf. I und II.
Seit etwa 5 Jahren habe ich den in hiesiger Gegend in grosser Mannichfaltigkeitvorkommenden Diluvialgescliieben meine besondere Aufmerksamkeit gewidmet, und all-mählich eine Sammlung dieser interessantesten Dokumente des diluvialen Phänomenszusammengebracht, welche kaum von einer andern ähnlicher Art übertroffen werdendürfte. In den ratzeburg 'schen Sammlungen fand ich nur wenig dahin Gehöriges vor,hauptsächlich Handstücke von Granit, Porphyr, Gneiss und andern alten krystallinischenGesteinen, welche der langjährige Naturhistoriker unserer Forstakademie bei Excursionenund Spaziergängen aus den nahegelegenen Steinhaufen der Landstrassen hervorgesuchthatte. Auf Versteinerungen scheint er dabei kaum geachtet zu haben. Das Werthvollste,was an fossilführenden Gerollen nordischen Ursprungs von ihm noch herrührt, ist eineCollection verschiedener Petrefacten aus der bekannten, jetzt ganz ausgebeuteten Ab-lagerung unter silurischer Kalkgeschiebe von Sadewitz bei Oels, welche von Oswaldselbst, dem ersten Beobachter derselben, übersandt und etikettirt ist; sodann einigevon dem verstorbenen Superintendenten E. Kirchner bei Eberswalde und Prenzlaugesammelte Stücke. Die Sammlung versteinerungsloser Geschiebe, wie ich sie vor12 Jahren an der Forstakademie vorfand, enthielt etwa 140 Stücke, während deren jetztan 500 vorhanden sind; und was die fossilführenden Sedimentgeschiebe anbelangt, soist die Zahl der dahin gehörenden Stücke von 50 auf ca. 8000 gewachsen.
Diese überaus reichhaltige Sammlung zusammenzubringen, würde mir allein freilichunmöglich gewesen sein, es bedurfte dazu der Beihülfe von vielen Seiten. Unter Denen,die mich vorzugsweise hierbei unterstützt und zu Dank verpflichtet haben, nenne ich
die Herren: Forstmeister Bando , meinen ehemaligen Collegen Professor R. Hartig , die
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