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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Umgang an gegenüber liegenden Stellen der rechten und der linken Seite des Fossilsgleich tief unter die letzte Windung hinabsinkt, z. B. jedesmal um 5 mm dort wo dieWohnkammer beginnt. Dass der Sipho allein aus der Ebene tritt, lässt sich schondaraus schliessen, dass er unter dem hintern Ende der Wohnkammer in der daselbst13 mm breiten vorletzten Windung bei 1 mm Dicke nur 2 mm von der rechten, also10 mm von der linken Seite, sodann 1 mm rückwärts bloss noch 1 mm von der rechtenSeite des nämlichen Umgangs entfernt ist. Ausserdem liegt er an derselben Stelle demRücken sehr genähert; wenn also wirklich bezüglich seiner Lage eine specifische oderindividuelle Anomalie vorhanden wäre, so fände sie in doppeltem Sinne Statt. Einderartiger Fall wird von Barrande , welcher doch die Formcharaktere der silur. Cepha-lopoden bis aufs kleinste verfolgt hat, unter den loc. cit., Vol. II, texte IV, 1877,p. 536 ff. für verschiedene Nautileen angegebene Anomalien nicht erwähnt. Da nun beidem andern mir vorliegenden Stück von Palaeonautilus hospes der Sipho alle Win-dungen normal durchbricht, so wird man zu der Annahme geführt, dass im gegen-wärtig besprochenen Falle der nämliche Petrificirungsprocess, durch den die Kammer-wände zerstört worden sind, in den inneren Windungen auch eine Verschiebung desSipho aus der Medianebene und zugleich nach oben hin bewirkt hat.

Fig. 4 endlich stellt jenes zweite Exemplar (von Eberswalde) senkrecht durch-brochen dar. Man sieht oben gegen 2 convexe, unten gegen 2 concave Kammerwand-flächen der beiden äussern Umgänge, und dazwischen liegt ein unversehrtes Stück derinnersten Windung.