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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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letzte Umgang und der innere Theil des vorletzten breiter als hoch, dagegen nur derzwischenliegende äussere Theil der vorletzten Windung höher als breit erscheint. Diedrei ersten Figuren stellen grössere Exemplare dar, denen ein Petrefact in einem back-steinkalkartigen Geschiebe von Jüterbogk im Berliner palaeont. Museum ähnlich ist.Dagegen lässt sich die weitaus kleinere Form Fig. 6 nicht zur nämlichen Art stellen,wie es Eichwald mit der Bemerkungque les tours tres-petits semblent s'elargir avecl'äge, sans augmenter en nombre" (!) getlian hat. Dieselbe ist den obigen 3 I'alaeo-nautilus -Arten mindestens sehr nahestehend, auf dem Bücken mit einem kleinen, bei-nahe winkligen Nahtlobus versehen.

Palaeonautilus hospes nov. sp.

Tai. II. Fig. S.a d und 4.

Bei der hier zu betrachtenden Form treten die in der Diagnose der neuen Gattungangegebenen Hauptcharaktere besonders ausgezeichnet hervor. Die Spirale zeigt, soweitsie an dem grössten der vorliegenden Exemplare (Fig. 3) erhalten ist, bei 5 cm Durchm.vier Windungen, welche so stark involut sind, dass jedesmal fast 2 Drittel des vorher-gehenden Umgangs dadurch bedeckt werden. Die Dicke der Bohre nimmt mässigschnell und sehr gleichförmig zu, in der Schlusswindung wächst ihre Gesammthöheauf je 90" Drehung genau um 2 mm. Ihr Querschnitt (s. Fig. 3. b und c) bildet eineannähernd elliptische, unterseits concav ausgeschnittene Figur; Aussen- und Innenflächetreffen in scharfen Kanten zusammen. Die grösste Breite, welche etwas unter derMitte liegt, beträgt in der Schlusswindung das Doppelte der Höhe: die letzte Scheide-wand ist in der Axenebene 11,5 mm hoch und hat 23 mm Maximalabstand zwischenden Seiten, während diese Längen am andern Ende des Wohnkammerrestes resp. 13und 25 mm betragen. Am meisten in die Augen fallend ist der sehr tiefe trichter-förmige Nabel, welcher auf beiden Seiten des Gehäuses in der nämlichen Weise er-scheint und eine centrale Oeffnung erkennen lässt; die Schlusswindung erhebt sichüber seinen Grund um ca. 10 mm.

Genau die Hälfte des letzten Umgangs, soviel davon übrig ist, gehört der Wohn-kammer an; da dieselbe vorne indessen abgebrochen ist, hat sie sich offenbar nochetwas weiter erstreckt. Uebrigens kann, da sie an dieser Stelle den vorangehendenUmgang noch deutlich umfasst, an eine vorhanden gewesene Freiwerdung in ihremweiteren, jedenfalls nur mehr kurzen Verlauf nicht gedacht werden. Das untere Endeder Wohnkammer ist vollkommen erhalten und auf der einen Seite des betreffendenStückes mitsammt einem ansitzenden Theile des Sipho blossgelegt; in der Mitte trittdas stark gewölbte Septum bedeutend nach hinten vor (Fig. 3. d), und sein Band bildet

auf der Bückenfläche einen flachen Sinus, übrigens aber zeigt die Linie, mit der es

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