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gleiclimässig an Höhe zunehmen, nach innen zu sind am Original seihst noch einigeScheidewände zu verfolgen, welche z. Th. ein wenig weiter als die ersten in der Zeich-nung angegebenen Septa voneinander abstehen; von einer der Kammerwände aus dermittleren Partie des letzten Umgangs giebt Fig. 2. b ein Bild der convexen Seite.Das nämliche Geschiebe enthält dann noch 2 kleine Schwanzschilder von Asaphus cf.raniceps Dalm . und ein grösseres Pygidium von Illaenus cf. centaurus Dä LM . (etwasschwächer gewölbt als sonst und dadurch an Illaenus Schmidtii Nieszk . erinnernd).
In Fig. 3 sind die Wohnkammer und die letzten Luftkammern eines stärkerengeraden Fragments (s. pag. 223) wiedergegeben, das ich zu Lituites perfectus stelle;dieser von Herrn Ramann bei Heegermühle gesammelte Rest lag in einem mit demvorigen übereinstimmenden hellgrauen Kalkstein. In dem Geschiebe fanden sich zu-gleich eine zierliche Orthis, Hyolithes acutus ElCHW. , mehrere Exemplare von Eaom-phalus cf. increscens ElCHW. (mit vertiefter Oberseite und sehr rasch wachsender Schluss-windung), ferner 2 anscheinend zu Asaphus raniceps gehörige Kopfschildreste und einekleinere Glabella von Illaenus cf. centaurus, deren Schale ganz mit flachwelligen Runzelnbedeckt ist.
Lituites Hageni nov. sp.
Taf. I. Fig. 4. a—c u. 5.
Diese neue, bisher in der Literatur ganz unbekannt gewesene Art tritt als dritteForm in die Reihe der perfecten Lituiten ein 1 ). Es ist mir vergönnt, dieselbe demCurator unserer Forstakademie, Herrn Wirkl. Geh. Rath und Oberlandforstmeister0. von Hagen Excellenz, zu widmen.
Die Charaktere dieses schönen Lituiten sind so eigentliümlich, dass man ihm aufGrund derselben fast eine Sonderstellung einräumen möchte. Namentlich in die Augenfallend ist die bedeutende Grösse der Spirale, wie man sie sonst nur bei imperfectenLituiten kennt, und das sehr rasche Anwachsen der gestreckten Fortsetzung des Ge-häuses. Erstere, von der bei einem der vorliegenden Stücke (Fig. 4) der letzte Umgangganz erhalten ist, zeigt hier 54 mm Durchmesser; die inneren Umgänge fehlen zwar,
') Dass die in Boll's Cephalopoden als Lituites undulatus, Breynii und Angelini beschriebenenFormenaus Ortbocerenkalk-Geschieben wirklich mit einer Spirale beginnen sollten, muss erst noch bewieseiiwerden. Sämmtlich sind sie von stark conischer Gestalt und wesentlich gerade, nur die erstgenannteist unten etwas umgebogen; sollte diese in der That zur Gattung Lituites gehören, so würde sieunserer neuen Art noch am nächsten stehen. Was den sog. Lit. Angelini Boll betrifft, der eins derhäufigsten Fossilien in den Gerollen von rothem Orthocerenkalk ist, so ist dies, obschon ich auch hier einesehr schwache Krümmung des unteren Theils zuweilen beobachtet habe, wohl sicher ein Orthoceras,dessen Form und geringe Kammerhöhe an Orthoceras conicum His. erinnern, während die Schaleähnlich wie bei Orthoceras centrale His., aber bedeutend gröber quergestreift ist.