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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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aufgeführt, wobei er noch bemerkt, dass die Ringwülste zu fehlen scheinen; allein dasberuht lediglich auf einer flüchtigen Beobachtung und einer Verwechslung A r on Streifenund Wülsten, da auf und zwischen den vorhandenen Querwellen, so schmal sie auchsind, dennoch feine erhabene Linien von gleichem Verlauf recht deutlich zu sehen sind.Auch Breyn's Original, welches einen gestreckten Schalentheil von ungefähr 20 cmoder 7 l / 2 Zoll Länge aufweist, stammt aus grauem Oeländischen Orthocerenkalk, worüberin seiner Schrift folgende interessante Mittheilung gemacht ist: „Lituitam primus egoante bina circiter lustra casu detexi, marmori scilicet immersum Oelandico, cinereicoloris, cujus magna quantitas ex Oelandia Sveciae insula, ad sternenda conclaviumpavimenta aliosque similes usus, ad nos deferri solet." Desgleichen ward das kleinerebei Knorr und Walch auf Suppl.-Taf. IVa abgebildete Stück, dem der innere Theilder Spirale fehlt, in einer grauen Kalkplatte von Oeland gefunden. Von neueren Axrtorenhat u. A. v. HagenOW den grauen Kalk von Wedby auf der nämlichen Insel als Fund-stelle genannt. Nach linnarsson ') ist Lituites perfectus Waiilenb . vorzugsweise cha-rakteristisch für die oberste Partie des Orthocerenkalks der Kinnekulle, einen grauen,meist ins Grünliche spielenden Kalkstein, welcher den dortigen oberen rothen Kalknoch überlagert.

Ferner ist Lituites perfectus aus Geschieben Schleswig-Holsteins bekannt,bei denen gewiss nur an schwedische Herkunft gedacht werden kann, wenn auchK arsten 's Angabe, dass diese Form in Russland nicht vorkomme, unrichtig ist. DieFiguren l.a u. b bei K arsten stellen ein gut charakterisirtes Exemplar derselben dar.Dem genannten Autor zufolge sind ihre Reste in jener Provinz in einem gelben, mitCrinoidenstücken erfüllten dichten Kalk, besonders ausgezeichnet aber in einem dunkel-blaugrauen Kalkstein zusammen mit Asaphus extenuatus (?) und Euomphalus Gualteriatusvorgekommen. Inwieweit übrigens ein Theil dieser Ueberreste, abgesehen von denfrüher (S. 219 u. 224) erwähnten geraden Fragmenten, möglicherweise zu Lit. lituus ge-hört, den K arsten von perfectus nicht getrennt hat, vermag ich nicht zu entscheiden.

K löden's Sammlung enthält von Potsdam ein Gerölle von gelblichgrauem Ortho-cerenkalk mit Kalkspaththeilchen, in welchem neben verschiedenen, mit expansusverwandten Asaphus - Resten eine gut erkennbare Spirale von Lit. perfectus liegt, freilichnur als Abdruck erhalten, die von ihm als Bellerophon cornu- arietis Sow. (eine Artdes englischen Kohlenkalks) bestimmt ist 2 ).

') Vestergötlands Cambr. och Silur, aflagringar, p. 32.

2 ) Was Klöden eigentlich unter „ Bellerophon cornu-arietis" verstanden hat, zeigt ein anderes,spiralförmiges Petrefact seiner Sammlung, welches nach der Originaletikette beiMilow südlich vonRathenow gefunden wurde, und dessen Gesteinsmasse aus einem grauen, etwas erdigen und sehrkleine Glaukonitkörnchen enthaltenden Kalkstein besteht. In seinen „Verst. der Mark Brandenburg",p. 124, erwähnt er es als „ein sehr schönes, fast vollständiges Exemplar" der genannten SowERBY 'schen