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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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Was mir sonst noch von diesem Ceplialopoden aus Geschieben vorliegt, sindhauptsächlich Stücke des geraden Arms, theils aus hellgrauem, theils aus mehr oderweniger dunkel aschgrauem Orthocerenkalk. Das grösste dieser Stücke hat 43 mmmittleren Durchmesser und ist von Gransee im Kr. Iluppin (aus der E. Kirchner 'sehenSammlung). Indessen enthält die BoLL 'sche Sammlung, zusammen mit einem Pygidiumvon Illaenus centaurus Dalm . , noch eine sehr hübsche Spirale von Lituites lituus indunkelgrauem Orthocerenkalk von Weitin unweit Neubrandenburg (Mecklenburg-Strelitz),auf der Originaletikette als Lit. perfectus Wahlenb . bestimmt, obschon die Windungensich vollständig berühren. Dieselbe stimmt mit dem eingerollten Theil des auf Taf. Iabgebildeten Exemplars recht gut überein, hat aber mehr von der centralen Partie;man sieht hier deutlich, wie anfangs alle Querstreifen gleich sind und Ringwellenfehlen, erst mit Beginn der vorletzten Windung stellen sich letztere ein, sind dannaber sofort schon durch je zwei stärkere Streifen markirt.

Weiterhin bemerke ich, dass die Art auch in Gerollen von Schleswig-Holsteinsich gefunden hat. Dahin gehört als ein Theil vom oberen Ende das in Karsten'sSchrift (Fig. 3) abgebildete starke gerade Fragment aus einem dichten rauchgrauenKalk (anscheinend dasselbe Gestein wie bei dem von Boll loc. cit. Fig. 30 dargestelltenExemplar). Ueberdies liegt mir aus demselben Landestheil ein Geschiebe von dunkel-grauem, etwas fettig glänzendem und an Kalkspathpartikeln reichem Orthocerenkalkvor, worin von Lituites lituus ein Rest der Spirale mitsammt der gestreckten Fort-setzung enthalten ist.

Das Beste und Vollkommenste, was bis jetzt von Lituites lituus beobachtet wurde,schliesst che bekannte grosse Platte von grauem Orthocerenkalk im Besitz des BerlinerMuseums ein, in der mehrere Prachtexemplare dieser Art liegen, welche das Gehäusevon der Spitze an bis zum Ende der Wohnkammer auf reichlich 10 Zoll oder 26 cmgerader Länge zu verfolgen gestatten. Obwohl der Fundort dieses Stückes unbekanntist, dürfte es doch auch als ein Diluvial-Geschiebe der norddeutschen Ebene anzu-sprechen sein, falls es nicht etwa eine der Kalkplatten ist, die in früherer Zeit vielfachaus Schweden eingeführt wurden.

Man wird den Ursprung aller dieser grauen Kalke mit Lituites lituus wahrscheinlichin einem Gebiete, welches Oelancl und den südlicheren Theil des schwedischenFestlandes umfasst, zu suchen haben. In Ehstland kommt die Art allerdingsgleichfalls vor, und zwar im unteren Echinosphaeritenkalk mit Lituites perfectus;namentlich zeigen sich nach einer Mittheilung Fr. Schmidt's die groben, undulirt ge-rippten Endstücke.

Erklärung der Abbildungen. — Taf. I. Fig. 1. a giebt in natürlicher Grössedie Seitenansicht eines der bei Heegermühle in rothbuntem Orthocerenkalk zusammenmit einem Stück des dicken vorderen Endes derselben Art und einem kleinen Fragment