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des Muttergesteins der Montfort 'sehen Art lautet gleichfalls auf „ OeländischenMarmor".
Ausserdem aber erhielt ich von Oderberg i. d. M. durch Herrn Lange einsehr hübsches Exemplar von Lit. lituus mit über s / 4 der Schlusswindung in einemplattigen Gerölle von hellgrauem, hier und da Kalkspaththeilchen enthaltendem Ortlio-cerenkalk, auf welches die zweite der oben S. 201 mitgetheilten Analysen (b) sich bezieht.Der mit gedrängteren Anwachsstreifen am geraden Arm versehene Lituit, bei demauch einige Maasse um Weniges grösser als die oben angegebenen sind (Durchmesserder Spirale 27 mm, Kammerhöhe zunächst darüber 4 — 5 mm), ist theilweise in gelb-lichen Kalkspath verwandelt, und das Gesteinsstück äusserlich sowie auf den Kluft-flächen mit schmutzig bräunlichgrauen Verwitterungslagen versehen, welche gleichsamein fein zerhacktes Aussehen darbieten. Ein in genau demselben Gestein liegendesFragment des Lit. lituus enthält die im städtischen Museum zu Neubrandenburg aufbe-wahrte BoLL'sche Sammlung von Ratzeburg im Lauenburgischen. Diese Geschiebestammen nun ebenfalls ziemlich sicher von Oeland. Sie unterscheiden sich petro-graphisch in keiner erheblichen Weise von dem daselbst gefundenen Stück der Schlot-heim 'schen Sammlung in Berlin, welches einen von Schlotheim selbst (Petrefacten-kunde, p. 59) mit dem Namen Lituites convolvens 1 ) belegten Rest der besprochenenArt enthält (sec. Lossen , a. a. 0. p. 17); ich will übrigens bemerken, dass dieses Frag-ment nicht gerade als typisch ausgebildet bezeichnet werden kann. Auch das vonKlein abgebildete Exemplar stammt nach dessen Angabe aus grauem OeländischemKalk. Der Orthocerenkalk ist nämlich auf Oeland in zwei Abänderungen, rothem undgrauem Kalkstein, vertreten, von denen der erstere nach den werthvollen Beobach-tungen von Sjögren 2 ) auf der westlichen und der letztere auf der östlichen Seite derInsel der herrschende sein soll; Sjögren bemerkt noch, dass der graue Kalk nachseinen Versteinerungen anscheinend der jüngere sei, dass sich jedoch keine bestimmteGrenze zwischen den beiden Arten ziehen lasse. linnarsson 3 ) giebt dagegen an,dass der Schichtencomplex des Orthocerenkalks an der Westseite dieser Insel mitGlaukonitkalk und einem rothen Kalkstein beginne, darüber in deren mittlerem Theilder graue Orthocerenkalk abgelagert sei und darauf nach 0. zu der an Orthoceratitenreichere obere rotlie Kalk folge. Dem letzteren sowie dem grauen gehören jedenfallsdie Reste perfecter Lituiten an. Bei ILisinger sind als Fundgegenden Oeland undDigerberg in Dalekarlien genannt.
') Die älteren Autoren schreiben „ convolvans " für diesen oft gebrauchten Speciesnamen, wasjedoch sprachlich falsch ist. Uehrigens wäre am richtigsten von vorne herein das Particip convolutusgewesen.
2 ) Anteckningar om Oland, Öfversigt af Kongl.Vetenskaps-Akademiens Fürliandlingar, 1851, p.39.
3 ) Geolog. Foren, i Stockholm Förhandl., 1876, p. 77 — 78.
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