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begriffen war, dessen Kaufläche jedoch z. Th. das Zahnfleisch bereits durch-brochen hatte;
2. vom Bahnhof Eberswalde ein ca. 7 kg schweres Bruchstück eines sehr starkenlinken Schulterblattes mit vollständig erhaltener Pfanne (Geschenk des Königl.Bergassessors Herrn Dr. Max Busse ); ferner ein Backenzahn und verschiedeneBackenzahn-Lamellen, sowie kleinere Knochenfragmente;
3. von Hohen - Saaten ein vortrefflich conservirter Backenzahn (durch HerrnLange erhalten).
Es ist hier zu bemerken, class auch in dem Geschiebewall Mammuthreste vor-kommen, sich dort jedoch weit seltener zeigen. Durch Herrn Lange empfing ich einebei Lunow gefundene, über 7% kg wiegende Tibia, und aus den Steingruben beiJoachimsthal sind mir zwei Backenzähne zu Gesicht gekommen.
In den besprochenen Grandlagern nun finden sich ganz hauptsächlich die ver-steinerungsführenden Gerolle, welche das Material zu meinen Untersuchungen gelieferthaben. Neben den erbsen- bis wallnussgrossen Grandkörnern erscheinen zahlreichegrössere Geschiebe bis zu zwei und mehr Cubikfuss Inhalt, mitunter an der Oberflächedeutlich geschrammt, und zwar ist auch hier die Zwischenmasse wieder von mergeligerBeschaffenheit. Diese Geschiebe bestehen allerdings auch grösstentheils aus krystal-linischen Massengesteinen und Gneissen. Unter ersteren sind einige interessanteArten namhaft zumachen; so z. B. von Ileegermühle ein Diabasporphyr mit langge-streckten, leistenförmigen, hellfarbigen Plagioklasen, welcher auf Elfdalen in Schwedenzurückzuführen ist 1 ), und ein von Herrn v. Alten gefundenes Stück typischen Basaltsmit Olivin 2 ), dessen Ursprungsgebiet in Schonen, also dem südlichsten Theile Schwedens,
') Ganz das nämliche Gestein habe ich übrigens auch in den Steingruben bei Chorinchenbeobachtet.
2 ) Unter den märkischen Findlingen sind Basalte äusserst selten. Das erwähnte Stück istder erste zuverlässige Fund dieser Art in der Mark Brandenburg, mit Sicherheit waren solche Ge-rolle bis dahin (1875) nur aus Schleswig-Holstein, besonders aus der Gegend von Kiel, bekannt ge-worden. Während Girard (a. a. 0., S. 83) ihr gänzliches Fehlen angiebt, hatte Klöden (Beiträgez. mineralog. und geognost. Kenntniss der Mark Brandenburg, VI. Stück, 1833, S. 44) behauptet, dassBasalte bei Berlin und Potsdam sowie auch bei Oderberg i. d. M. nicht selten seien. Allein wenig-stens für die grosse Mehrzahl der Fälle ist hier eine Verwechselung mit allerdings häufiger vor-kommenden Geschieben eines grauschwarzen, dichten und trappähnlichen Gesteins, welches vielleichtzum Diabas gehört, sowie mit Melaphyren anzunehmen, die z. Th. als Mandelsteine ausgebildet sindund über deren Herkunft noch jeder Anhaltspunkt fehlt. Vor einiger Zeit erhielt ich ferner eingrösseres, von zahlreichen Olivinkörnchen durchsetztes Basaltgeschiebe von Ileckelberg unweitEberswalde. Eine genaue mikroskopische Untersuchung einiger der vorerwähnten Gesteine wirddemnächst in der Zeitschr. d. deutsch, geolog. Gesellschaft erscheinen.
Reichlicher scheinen nach gewissen Angaben Basaltgeschiebe in der Umgebung Hamburgs