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zu berechnen, in welcher A und B die oben gefundenen Zahlenwerthe haben. Manerhält dann
aus den Beobachtungen im Freien x — 0,94 m und„ „ „ im Walde x = 0,82 m.
Hieraus sieht man, dass die tägliche Temperaturschwankung im Freien bis zueiner grösseren Tiefe bemerkbar ist, als im Walde, aber auch dort keinen vollen Metererreicht.
Aus den gefundenen Werthen für B, welches durch die Gleichung
B = VÄ ■ lo g * = Viri ■ i°s e
bestimmt ist, erhält man, da T im vorliegenden Falle einen Tag repräsentirt, die Con-stante der Wärmeleitung des Erdbodens für die Einheiten cm und Zeitminute
im Freien = 0,3377,c
im Walde — = 0,3263.c
Berechnet man dieselbe Grösse für die verschiedenen Bodenschichten besonders,so erhält man:
Tiefe der Bodenschicht
Werth
k
von —c
im Freien
im Walde
von 0,15 bis 0,30 m . . .
0,2806
0,4623
von 0,30 bis 0,60 m . . .
0,4141
0,2426
Der Werth von — kann ausserdem auch aus den Verzögerungen bestimmt werden,
welche die Temperatur-Extreme in verschiedenen Tiefen erfahren. Dazu benutzen wirdie von Poisson 1 ) für die Periode der äusseren Temperatur f an der Erdoberflächeaufgestellte Gleichung, welche dieselbe zur Zeit t ausdrückt. Diese Gleichung lautet:
f = s i n (~yc • £ + «,) + A 2 sin . « + B ä ) + . . .,
wobei T die Dauer der Temperaturperiode bedeutet und A 0 , A u A, . . ., a 1; ce 2 . . .zu bestimmende Constanten darstellen. Wendet man weiter die Gleichungen und dieBetrachtungen an, welche Wild 2 ) bei Darstellung der Erdbodentemperaturen in Nukussdurchgeführt hat, so wird die Temperatur u in der Tiefe x unter der Erdoberflächedurch folgende Formel bestimmt:
') Poisson, Theorie mathematique de Ia chaleur, Paris 1835. p. 430.
2 ) L. c. p. 15, 24, 25.
t