158
Die Beobachtungen im Freien:
Tiefein m.
WerthMin.
des TempMed.
r a t u r -Max.
Min.
Eintritt1. Med.
szeit desMax.
2. Med.
0,15
17,31°
19,97°
22,94°
6 h 47 ' a
11 11 23' a
ö
CO
10 11 48' p
0,30
16,57°
17,33°
18,07°
10" 24' a
3" 47' p
9 11 39' p
3" 53' a
0,60
15,75°
15,85°
15,92°
5" 23'p
10 11 41' p
4" 31' a
11" 57' a
und für die Beobachtungen im Walde:
Tiefe
Werth
des Temperatur-
Eint rittszeit des
in m.
Min.
Med.
Max.
Min.
1. Med.
Max.
2. Med.
0,15
15,00°
16,19°
17,41°
6" 43' a
11" 26' a
a,
COCM
11" 18'p
0,30
14,73°
15,19°
15,59°
11" 47' a
4" 45' p
a,
CO
5" 19' a
0,60
13,16°
13,19°
13,21°
6" 22' p
11" 27'p
9" 55' a
1" 50' p
Aus diesen Werthen folgt, dass die Amplituden der Temperaturschwankung, diebereits auf Seite 153 aus den Temperaturcurven abgeleitet waren, für die Tiefen 0,15,0,3 und 0,6 m folgende Wertbe erhalten:
Tiefe
Ampi
i t u d e
in m.
im Freien.
im Walde.
0,15
5,63°
2,41°
0,30
O
O
0,86°
0,60
0,17°
0
"o
01
o
Die Grösse der Amplitude, die Verzögerung der Temperatur-Extreme und die fürdie verschiedenen Tiefen angegebenen Werthe der Constanten der Besseischen Gleichung
führen in folgender Weise zur Berechnung der Grösse ~ . Wir benutzen dazu zuerstdie von Poisson 1 ) aufgestellte Formel
X X
V — , a
^X* ^X ' ^
in welcher Ap und /i x die Amplituden der Temperaturschwankungen in den Tiefenx und x bedeuten, e die Basis des natürlichen Logarithmen-Systems ist und a und mdurch die Gleichungen
a — und m. — ~ bestimmt sind, wo k die innere Wärmeleitungsfähigkeit,
c die Wärmecapacität (specifische Wärme X Dichtigkeit; bei Poisson ist c die specifischeWärme bezogen auf die Einheit des Volumens cf. L. c. p. 410) und T die Zeitdauerbedeutet, in welcher eine vollständige Temperaturschwankung ausgeführt wird.
') Poisson, Theorie mathematique de la chaleur, Paris 1835. p. 432.