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Weiter l'iickt 1 ). Dieses Verlegen des Hauptfrasses von einem Orte zum anderen be-nimmt also demselben sehr viel von seiner Gefahr und schwächt namentlich die Gefahrdes Primärtrasses. Mit Eiern belegt werden sehr licht gefressene Orte nicht zweimalnach einander, von den Nachbärständen beweht können sie möglicher Weise mehrereJahre nach einander werden.
a) Frass im Altholze.
Räume Kiefernaltholzbestände ohne erhebliches Unter- oder Mischholz werdenvon den Nönneiifaltern zur Ablegung der Eier nicht bevorzugt, und die Stämme daselbstwohl nur in den seltensten Fällen so stark mit Eiern belegt, däss ein annähernderKahlfrass erfolgen könnte. Sie sind den Nonnen zu licht. Mehr als in niedrigererRegion werden ausserdem die Räupchen in diesen Kronen von den Winden erfasstund lieräbgewörfen, und der Rückweg an den Stammessäulen hinauf wieder zur Kroneund wieder zum Frasse möchte für sie bedenklich weit und schwierig sein. Herrschtjedoch durch vieles Unterholz, etwa in Verbindung mit annäherndem Kronensclilussdaselbst ein einladendes Halbdunkel, so werden auch die Kiefernaltholzstämme mit zahl-reichen Eiern belegt. Der Bericht aus dem Revier Neuholland bemerkt, dass dort, woin den Altholzbeständen viel Unterholz vorkomme, etwa % der Nadelmenge verlorensei. Auch hier werden natürlich die jungen Räupchen aus den Wipfeln herabgeweht,befallen nun zunächst das Unterholz, welches bald kahl gefressen für sie nicht ausreicht,und erklettern dann im kräftigen, halbwüchsigen Alter die Stämme, um noch die Kronenerheblich zu lichten. Solche Bestände bieten alsdann ein abschreckend trauriges Bild:Alles Unterholz, etwa, wie in der Nähe unserer Forstgärten, Buchen und Hainbuchen,gänzlich kahl, die Kronen bedenklich gelichtet. Allein, dass hier in Folge dieses FrassesAltholzstämme eingegangen wären, habe ich nicht beobachten können. Einzelne sterbenja stets jährlich ab, das Kiefernaltholz stellt sich ja stets licht, und dass Stämme,welche etwa unterdrückt oder beschädigt zwischen Leben und Sterben schwebten,einen solchen Stoss nicht überdauern, kann durchaus nicht geleugnet, aber auch nicht«als irgend eine wirthsehaftliche Calamität bezeichnet werden. Die meisten Berichtestimmen mit unseren hiesigen Beobachtungen in dieser Hinsicht überein. Es heisstz. B. darin, dass auf einen Lichtfrass in Altholzbeständen keine nachtheiligen Erschei-nungen zum Vorschein gekommen seien; andere geben % bis 5 pCt, «an Trockniss-einschlag an und prognosticireii ein Fortschreiten der Trockniss noch in den beidenkommenden Jahren. Liier bei Eberswalde haben sich im verflossenen Jahre (1879) dieKronen meist wieder geschlossen, die 1877 licht gefressen waren und 78 diesen Frassnoch deutlich erkennen Hessen. In Falkenhagen hatte der Frass an einem Orte etwa
') Ebendaselbst Seite 33ft ff.