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den doppelten Trocknisseinschlag an unterdrückten Stämmen, an einem anderen aberausserdem noch 5 bis 10 pCt. der dominirenden Stämme zur Folge. Auch im RevierGr. Schönebeck „haben die Altholzbestände von dem Frasse sehr starke Einbusse zuerleiden gehabt." Hier muss der Frass in ganz ungewöhnlicher Heftigkeit aufgetretensein. — So trat denn fast stets nur Zuwachsverlust oder ein etwa bis um das Doppelteerhöhter Trocknisseinschlag ein, welcher nur ganz ausnahmsweise auch dominirendeStämme betraf.
b) Frass in den Stangen orten.
Die Starigenorte, zumal die massig durchforsteten, bilden den eigentlichen Herdfür das Auftreten der Nonne. In diesen vereinigen sich anziehendes Halbdunkel, freierFlugraum und passende Stellen zum. Unterbringen der Eier, sowie auch ein gewisserSchutz gegen heftigen Wind, welcher dem grossflügeligen Falter sehr unangenehm ist.Hier entsteht die Calamität zuerst, hier wüthet sie am heftigsten. 1874 trat der Nonnen-frass in Revier Reiersdorf zuerst in zwei Jagen junger Stangenhölzer auf; in Hohen-brück, woselbst er 1872 entstand und seinen Höhepunkt 1875 erreichte, hielt er sichmeist in 20- bis 35jährigem Stangenholze; ähnlich ah anderen Orten, auch in unserendrei Revieren, dem Biesenthaler, dem Lieper und in der hiesigen Stadtforst zeigtensich die Nonnen in Stangenorten zuerst und am zahlreichsten. Stellenweise fand einsehr starker Lichtfrass statt, an vielen Stämmen waren kaum noch winzige Nadelbüschelan der Spitze, an einzelnen auch nicht einmal diese mehr zu sehen. Ueberall sinddurch einen so starken Angriff eine Menge Stangen,. aber meist unterdrückte, selten,wie im Revier Pütt, ausser diesen auch dominirende, oder wie in Falkenhagen sogarviele dominirende, bis 10 pCt. eingegangen. Auch im Revier Gr. Schönebeek sind inStangenorten auf geringem Boden „viele", sowie in Schonungen bis zu 20 Jahren„wohl 5 pCt. der Stangen eingegangen". Nirgends aber entstanden erhebliche Blossenoder war gar kahler Abtrieb geboten. Der Schluss wurde im Ganzen durch den not-wendigen Aushieb nicht unterbrochen. Die Bezeichnungen: schwache, massige, ziemlichstarke, starke, sehr starke (einmal Grimnitz) Durchforstung, linden sich als Ausdruckder Folgen des Frässes in den Berichten.
Es liegt die Frage nahe, wie;sich der starke Lichtfrass der Nonne in Stangen-orten auf besserem Boden (III. Bodenklasse für Kiefern und aufwärts) zu dem auf'schlechterem Boden (IV. Bodenklasse und abwärts) verhalte, und war desshalb- auf dem'Fragebogen diese verschiedene Bodengüte ausdrücklich berücksichtigt. In mehrerenRevieren böten die Bodenverhältnisse der Frassorte diese Bonitäten'nicht, oder nichtwünschenswert klar. Sie bewegten sich wohl durchweg zwischen der HI. und IV. Klasse.Wo aber der beregte Unterschied gemacht werden konnte, platten die auf geringemBoden stockenden Bestände stärker gelitten, i.als . die auf besserem. Nur im; Revier