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einander aus freier Hand, eine Arbeit, welche eine genaue Kenntniss der Terrainformenvoraussetzt, da nur mit Hülfe dieser die Möglichkeit vorhanden ist, die Form desVerlaufs der Curve von einem Durchschnittspunkte zum andern getreu darzustellen.
Die im Messmanuale über die Boden - Configuration verzeichneten Notizen undCroquis sind hierbei zu verwenden, jedoch ist eine besondere Begehung und Besichtigungdes Terrains ausserdem noch, namentlich bei schwierigeren Verhältnissen, empfeh-lenswerth.
Eine Reduction dieser im Maassstabe 1: 5000 gezeichneten Karte ist für die wirth-schaftliehen Zwecke zweckmässig im Maassstabe 1 : 10,000 resp. 1: 15,000 vorzunehmen.Ad 4. Flächenberechuung.
Was die Flächenberechnung anbetrifft, so ist das vermessene Object zunächst alsGanzes zu behandeln und der gesammte Flächeninhalt im Wesentlichen auf Grund derrechtwinkeligen Coordinaten nach bekannten Formeln zu ermitteln. Nur die Flächen-inhalte der durch Ueberschläge festgelegten Randfiguren sind direct aus dem Mess-rnanuale zu berechnen.
Die Flächeninhalte der inneren Figuren (Districte, Abtheilungen) sind erst dannmittelst Planimeter zu berechnen, wenn die örtliche Absteckung und Aufnahme derselbenvorgenommen ist.
Die nach diesen allgemeinen Gesichtspunkten angefertigte Karte dürfte als einevorzügliche Grundlage für alle Zwecke des forstlichen Betriebes, insbesondere für denEntwurf des Waldwegenetzes und der Districts-Eintheilung zu verwerthen sein, da ausserder horizontalen Lage der Umfangsgrenzen, der wichtigsten Hauptlinien im Innern desWaldes — Communicationswege, Hauptabfuhrwege, Gewässer — die Höhen Verhält-nisse und mannigfach wechselnden Aussenformen des Terrains — Thalzüge,Schluchten, Kuppen, Rücken, convexe und concave, steile und flache Hangpartien — ausder Karte zu entnehmen sind.
II. Entwurf des Waldwegenetzes.
1. Aufgabe und Vorarbeiten der Waldwegenetzlegung.
Die einer jeden Waldwegenetzlegung zu Grunde liegende Idee soll darauf hinaus-gehen, den gesammten Waldcomplex durch ein möglichst wenig complicirtes Systemgut fahrbarer und auf die Dauer leicht erhaltbarer Wege aufzuschliessen und letztereauf dem relativ kürzesten und bequemsten Wege mit den allgemeinen, zu den Verbrauchs-stätten führenden Verkehrs-Adern (Eisenbahnen, Chausseen) zu verbinden.
Zu den wesentlichsten Erfordernissen eines nach diesen Grundsätzen zu ent-werfenden Waldwegenetzes dürfte demnach gehören, dass: