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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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werden können, so ist es nickt erforderlich, die Ausgleichung nach der strengstenMethode, Methode der kleinsten Quadrate, vorzunehmen; es genügt vielmehr die Be-richtigung nur nach folgenden Bedingungsgleichungen auszuführen:

a) Yergleichung der in einem Stationspunkte gemessenen Winkel mit 360 Grad.

b) Yergleichung der Dreieckswinkel mit 2 RA.

Insofern die Beobachtungsfehler die festgesetzte Fehlergrenze 20" im Dreiecke nicht übersteigen, findet eine gleichmässige Yertheilung der Differenz auf alle Dreiecks-winkel statt, vorausgesetzt, dass alle Winkel mit gleicher Schärfe gemessen werdenkonnten.

Auf diese Winkelsummen-Ausgleichung ist sodann eine weitere Prüfung nachfolgenden Gleichungen auszuführen:

c ) sin «j . sin a 2 . sin « 3 u. s. w. = sin b t . sin b 2 . sin b v

d) a . sin /?, . sin ß 2 . sin ß 3 u. s. w. = b . sin ß 1 . sin ß 2 . sin ß 3 .

3. Nach dieser Berichtigung der Winkel wird zur Berechnung der Dreiecks-seiten geschritten, indem man von der Basis ausgeht, nach den Sätzen der ebenenTrigonometrie rechnet und zur Controle die Dreiecksseiten auf doppeltem, aber ent-gegengesetzten Wege berechnet.

4. Hieran schliesst sich die Berechnung der Azimuthaiwinkel aller Dreiecks-seiten aus dem ersten gemessenen Azimutke und den gemessenen resp. berichtigtenDreieckswinkeln nach bekannter Formel.

5. Der Berechnung der Azimutke folgt diejenige der Coordinaten-Differenzen inder Weise, dass man beliebige auf einander folgende Gruppen von Dreiecken alsPolygone zusammenstellt, deren nach Sätzen der ebenen Trigonometrie zu berechnendenCoordinatenstücke auf Null abschliessen müssen. Eine zulässige Differenz Yiooooist auf die gebildeten Polygonpunkte zu vertheilen.

6. Aus den berechneten resp. berichtigten Coordinatenstücken sind die Coor-dinaten der Dreieckspunkte durch algebraische Addition mit Leichtigkeit zu ermitteln.

7. In der letzten Abtheilung schreitet die Berechnung der Höhen der Dreiecks-punkte in der Reihenfolge vor, wie die Berechnung der Dreiecksseiten. Aus der hori-zontalen Entfernung der Dreiecksseiten, den gemessenen Höhenwinkeln sind zunächstdie Höhenunterschiede unter Berücksichtigung des Einflusses der Erdkrümmung undder Refraction hei grösseren Entfernungen zu berechnen und zu prüfen, oh die alge-braische Summe der Höhenunterschiede in jedem Dreiecke Null beträgt. Aus denevent. berichtigten Höhenunterschieden und den bekannten absoluten Höhen zu be-nutzender Präcisionsnivellementspunkte oder einem anzunehmenden Generalhorizontesind sodann die absoluten Höhen der Dreieckspunkte abzuleiten.

Ad 3. Detailmessimg.

An diese Triangulirung mag sie der Landesvermessung entnommen oder