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werden können, so ist es nickt erforderlich, die Ausgleichung nach der strengstenMethode, Methode der kleinsten Quadrate, vorzunehmen; es genügt vielmehr die Be-richtigung nur nach folgenden Bedingungsgleichungen auszuführen:
a) Yergleichung der in einem Stationspunkte gemessenen Winkel mit 360 Grad.
b) Yergleichung der Dreieckswinkel mit 2 RA.
Insofern die Beobachtungsfehler die festgesetzte Fehlergrenze — 20" im Dreiecke— nicht übersteigen, findet eine gleichmässige Yertheilung der Differenz auf alle Dreiecks-winkel statt, vorausgesetzt, dass alle Winkel mit gleicher Schärfe gemessen werdenkonnten.
Auf diese Winkelsummen-Ausgleichung ist sodann eine weitere Prüfung nachfolgenden Gleichungen auszuführen:
c ) sin «j . sin a 2 . sin « 3 u. s. w. = sin b t . sin b 2 . sin b v
d) a . sin /?, . sin ß 2 . sin ß 3 u. s. w. = b . sin ß 1 . sin ß 2 . sin ß 3 .
3. Nach dieser Berichtigung der Winkel wird zur Berechnung der Dreiecks-seiten geschritten, indem man von der Basis ausgeht, nach den Sätzen der ebenenTrigonometrie rechnet und zur Controle die Dreiecksseiten auf doppeltem, aber ent-gegengesetzten Wege berechnet.
4. Hieran schliesst sich die Berechnung der Azimuthaiwinkel aller Dreiecks-seiten aus dem ersten gemessenen Azimutke und den gemessenen resp. berichtigtenDreieckswinkeln nach bekannter Formel.
5. Der Berechnung der Azimutke folgt diejenige der Coordinaten-Differenzen inder Weise, dass man beliebige auf einander folgende Gruppen von Dreiecken alsPolygone zusammenstellt, deren nach Sätzen der ebenen Trigonometrie zu berechnendenCoordinatenstücke auf Null abschliessen müssen. Eine zulässige Differenz — Yioooo —ist auf die gebildeten Polygonpunkte zu vertheilen.
6. Aus den berechneten resp. berichtigten Coordinatenstücken sind die Coor-dinaten der Dreieckspunkte durch algebraische Addition mit Leichtigkeit zu ermitteln.
7. In der letzten Abtheilung schreitet die Berechnung der Höhen der Dreiecks-punkte in der Reihenfolge vor, wie die Berechnung der Dreiecksseiten. Aus der hori-zontalen Entfernung der Dreiecksseiten, den gemessenen Höhenwinkeln sind zunächstdie Höhenunterschiede unter Berücksichtigung des Einflusses der Erdkrümmung undder Refraction hei grösseren Entfernungen zu berechnen und zu prüfen, oh die alge-braische Summe der Höhenunterschiede in jedem Dreiecke Null beträgt. Aus denevent. berichtigten Höhenunterschieden und den bekannten absoluten Höhen zu be-nutzender Präcisionsnivellementspunkte oder einem anzunehmenden Generalhorizontesind sodann die absoluten Höhen der Dreieckspunkte abzuleiten.
Ad 3. Detailmessimg.
An diese Triangulirung — mag sie der Landesvermessung entnommen oder