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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
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auf je 4000 m Entfernung, unter ungünstigen auf 50 100 lia. oder auf je 1500 2000 mEntfernung ein Punkt zu rechnen. Insofern diese Festpunkte nicht durch natürlicheSignale bereits bezeichnet sind, sind dieselben durch behauene Steine, hölzerne Pyra-miden festzulegen und durch fortlaufende Namen oder Nummern noch näher zubestimmen.

Damit die Lage der Dreieckspunkte hei der Winkelmessung, Seiten- und Coor-dinaten-Berechnung ersichtlich ist, sind dieselben entweder auf einer vorhandenenUebersichtskarte oder auf einem Handrisse zu verzeichnen.

2. Nach Auswahl und Fixirung der Dreieckspunkte ist die Messungder Hori-zontal- und Höhenwinkel vorzunehmen und dabei hauptsächlich folgendes zubeachten:

Unter Benutzung von guten Repetitions - Thcodolithen 810 zöllige Theodolithemit mikroskopischer Ablesung ist die Messung der Winkel mit der grössten Schärfevorzunehmen und zwar die Horizontalwinkelmessung am besten durch die wiederholteinfache Winkelmessungs-Methode in beiden Lagen des Fernrohres. Dabei ist das Fern-rohr zweckmässig nach und nach auf alle einzuvisirenden Dreieckspunkte und zwarzunächst von links nach rechts und dann in umgekehrter Reihenfolge einzustellen, jedesMal an sämmtlichen Mikroskopen abzulesen und bei jedem Gyrus das Fernrohr wiedergenau auf den Ausgangspunkt zu richten. Bei einer Differenz in der Ablesung vonmehr als 15" ist der ganze Gyrus zu verwerfen. Eine solche 6 8 fache Winkelbeob-achtung auf jedem Punkte muss die Regel bilden. Wenn irgend möglich sind zurbesseren Controle sämmtliche Horizontalwinkel der Dreiecke zu messen und von dieserRegel nur abzuweichen, wenn der eine oder andere Dreieckspunkt zur Aufstellung desInstruments nicht geeignet sein sollte. Bemerkungen, ob Licht, Luft etc. bei derWinkelbeobachtung günstig waren, dürfen im Winkel-Manuale nicht fehlen.

Zur Compensirung des Indexfehlers ist die Hölienwinkelmessung in beiden Lagendes Fernrohres, und zur Erzielung möglichst genauer Resultate ist die Messung auf denDreiekspunkten vor- und rückwärts vorzunehmen. Zur Bestimmung der rechtwinkeligenCoordinaten der Dreieckspunkte, sowie zur richtigen Orientirung der Aufnahme auf derErdoberfläche ist ausser der Horizontalwinkelmessung die Messung des Azimuths einerDreiecksseite erforderlich. Zu dem Ende ist zunächst der geographische Meridian durchden dazu ausgewählten Dreieckspunkt nach dem Stande der Sonne mit Hülfe vonTheodolith und richtiger Uhr festzulegen (abzustecken) und sodann die genaue Messungdes Winkels, den Meridian und Dreiecksseite bilden, zu bewerkstelligen.

Mit wie vorzüglichen Instrumenten und wie sorgfältig die Winkelmessung auchimmer ausgeführt sein mag, stets sind dieselben mit kleinen unvermeidlichen Beob-achtungsfehlern behaftet, welche ausgeglichen werden müssen. Da von der Erdkrümmungbei unseren Forstvermessungen zu abstrahiren ist, die Dreiecke alsebene" betrachtet