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erschweren, stimmen Karte und Natur überein und veranschaulichen die äquidistantenNiveau-Curven durch ihren Verlauf die Boden-Configuration in einer "Weise, dass dieProjecte der Wegenetzlegung und Eintheilung darauf sich stützen können.
Die hier und da ausgesprochene Ansicht, dass es zulässig sei, aus dem zu legendentrigonometrischen Netze der Landesvermessung, dem bereits vorhandenen und noch zusammelnden Kartenmateriale, sowie aus späteren Aufnahmen allmälig auch eine Kartevom preussischen Staate in 1 : 5000 herzustellen, halten wir für irrig und eine derartigeCombination desswegen für technisch unausführbar, weil zwischen vorhandenen altenKarten und einem nachträglich zu legenden trigonometrischen Netze weder ein wissen-schaftlicher noch practischer Verband besteht noch herzuleiten ist.
Die preussische Forstverwaltung wird demnach im Grossen und Ganzen nur dieArbeiten der trigonometrischen Abtheilung bei allen Neu-Aufnahmen verwerthen könnenund müssen und nur noch ausnahmsweise dort die selbstständige Forsttriangulationvorzunehmen haben, wo die forstlichen Neu-Aufnahmen dringend nothwendig und biszur ausgeführten Landes-Triangulirung nicht auszusetzen ist. Diesen Fall vorausgesetzt,dürften die Arbeiten der trigonometrischen Netzlegung in unseren Forsten infolgender Weise vorzunehmen sein:
1. Genaue Recognoscirung des Terrains an der Hand alter Kartenwerke und desortskundigen Forstpersonals, Aufsuchen einer zweckmässigen Basis und geeigneter Drei-eckspunkte bilden die ersten Arbeiten des Forstgeometers.
Bei Auswahl der so wichtigen Grundlinie des trigonometrischen Netzes ist vorAllem auf gute Messbarkeit, dann aber auch darauf Bedacht zu nehmen, dass manvon den Endpunkten eine weite Aussicht hat, um möglichst viele Dreieckspunkte directmit der Basis in Verbindung bringen zu können. Lange Grundlinien, welche in früherenJahren allgemein üblich waren, begünstigt man nicht mehr mit Rücksicht auf dieSchwierigkeit der Messung — Veränderung der Maassstäbe während der Messung —,sondern wählt kürzere, aber gut messbare Grundlinien (1000 m Länge ausreichend)und bestimmt deren Länge durch mehrmaliges Messen mittelst geprüfter Messlatten —wo möglich eiserne oder stählerne — unter Berücksichtigung der Längenänderungdurch die Temperatur. Zur Controle der Messung ist genaue Längen-Ermittelung einerzweiten, am entgegengesetzten Ende des Netzes liegenden Basis erforderlich.
Beim Festlegen der Hauptdreieckspunkte ist zu beachten, dass die Lage derPunkte eine gesicherte ist, dass von jedem derselben nach dem zunächst liegenden freieAussicht vorhanden, und dass zugleich die Winkelmessung mit Sicherheit auszuführenist. In letzter Beziehung vermeidet man allzu spitze und stumpfe Winkel; sie sollennicht unter 30 Grad herabgehen.
Die Anzahl und somit auch die Entfernung der Dreieckspunkte ist abhängigvon den Terrainverhältnissen. Unter günstigen Verhältnissen ist auf 200 —300 ha. oder