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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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1833. in Gemeinschaft mit Brandt Medicinische Zoologie oder Arzneithiere,

1838. in Gemeinschaft mit Brandt und Phoebus: Abbildung und Beschreibung derin Deutschland wild wachsenden und im Freien ausdauernden Giftgewächse,

1837/1844. das bisher unerreichte Meisterwerk auf dem Gebiete der forstlichenEntomologie: „Forstinsecten", enthaltend:im I. Theil 1837 Käfer,

„ II. „ 1840 Falter,

„ III. „ 1844 Ader-, Zwei-, Halb-, Netz- und Geradflügler;

1841. Die Waldverderber und ihre Feinde, bis 1869 in 6 Auflagen erschienen;

1842. Forstnaturwissenschaftliche Reisen;

1844 bis 1852. Die Jchneumonen der Forstinsecten in 3 Bänden;

1849. Die Naturwissenschaften als Gegenstand des Unterrichts, des Studiums undder Prüfung; —

1859. Standortsgewächse und Unkräuter Deutschlands und der Schweiz; —

1862. Die Nachkrankheiten und die Reprocluction der Kiefer nach dem Frasse derForleule;

1866 bis 1868. Die Waldverderhniss, dauernder Schade, welcher durch Insecten-frass, Schälen, Schlagen und Verbeissen an lebenden Waldbäumen erfolgt.In die durch Ratzeburg vertretenen naturwissenschaftlichen Fächer haben sichvon 1869 ah drei Professuren getheilt, nämlich die Professur für anorganische Natur-wissenschaften, vertreten durch Meyer 1866 bis 1868 und seitdem durch Remele,(welcher später die Physik an Müttrich abgegeben hat), — ferner

die Professur für Botanik, vertreten 1869 bis 1878 durch Hartig, seitdem durchBrefeld, — endlich

die Professur für Zoologie, vertreten seit 1869 durch Altum.

Lothar Meyer, geh. 19. August 1830 zu Varel in Oldenburg, erlernte nachBeendigung der Schulbildung die Gärtnerei, studirte darauf Medizin, promovirte alsDoctor der Medizin und Philosophie, wurde Privatdocent in Breslau, von dortam 1. October 1866 an die Forstakademie Eberswalde berufen, daselbst im März1867 zum Professor der Naturwissenschaften ernannt und folgte im Herbst 1868 einemRufe als Professor der Chemie an das Polytechnikum in Carlsruhe, später einem solchenals Professor der Chemie an der Universität Tübingen. Veröffentlich sind von demselben

1864. Die modernen Theorien der Chemie (2. Aufl. 1872);

1873. Die Zukunft der deutschen Hochschulen und ihre Vorbildungs-Anstalten;

1874. Akademie oder Universität?

Adolf Remele, geb. am 17. Juli 1839 zu Uerdingen am Rhein, empfing seineSchulbildung auf dem Gymnasium zu Emmerich, widmete sich anfangs (1857 —1864)dem Bergfach, bestand 1858 nach Zurücklegung des berg- und hüttenmässigen Probe-