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Festschrift für die fünfzigjährigen Jubelfeier der Forstakademie Eberswalde
Entstehung
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jalirs in Siegen das vorgeschriebene Tentamen, war bis Herbst 1859 als Bergexpectantin der Rheinprovinz practisch beschäftigt, studirte sodann von Herbst 1859 bis dahin1863 nach einander zwei Semester an der Universität Bonn, drei Semester an der Ecoledes Mines in Paris, wo er 1862 das Bergingenieur-Examen bestand, und drei Semesteran der Universität Berlin, — arbeitete von Herbst 1863 bis Ende April 1864 imchemischen Laboratorium des Professors Rivot in Paris, promovirte am 23. Juli 1864zum Doctor bei der Universität Berlin, schied October 1864 aus der Bergcarriere aus,um sich der wissenschaftlichen Laufbahn zu widmen, habilitirte sich im Dezember 1866bei der pliilosopischen Facultät der Universität Berlin, hielt daselbst von Herbst 1866 bisdahin 1868 als Privatdocent Yorlesungen über chemische und mineralogische Gegenständean der Bergakademie und an der Universität, begann am 1. October 1868 als Nach-folger von Lothar Meyer seine Lehrthätiglceit bei der Forstakademie Eberswalde, wurde1871 zum Professor der Naturwissenschaften ernannt, veröffentlichte ausser einer Reihevon Abhandlungen

1863 bis 1866. L. E. Rivot's Handbuch der analytischen Mineralchemie in deutscherBearbeitung Bd. I, II.

1864. De Rubro Uranico (Uranroth). Inaugural-Dissertation.

1869. Ueber die verschiedenen Zustände der Kieselsäure und deren Bildungsweisein der Natur.

1873. Uebersicht der Hauptgesteinsarten des Kgl. Preuss. Staatsgebiets.

Robert Hartig, Sohn des am 26. März 1880 zu Braunschweig verstorbenenOberforstraths und Professors Dr. Theodor Hartig, Enkel des Preuss. Oberlandforst-meisters G. L. Hartig, wurde am 30. Mai 1839 zu Braunschweig geboren, verliess 1859das Carolinum zu Braunschweig mit dem Zeugnisse der Reife, befand sich 1859 bis

1860 in der Lehre des Forst- und Jagdwesens zu Holzminden, verfolgte 1860 bis

1861 seine forstliche Weiterbildung im Walde, studirte 1861 bis 1862 ein Jahr Natur-wissenschaft und Forstwissenschaft auf dem Carolinum in Braunschweig, bestand 1863das forstliche Staatsexamen in Braunschweig, studirte 1863 bis 1864 ein Jahr Staats- undRechtswissenschaft auf der Universität Berlin, war 1864 bis 1866 im Dienste derBraunschweig'schen Forstverwaltung beschäftigt, promovirte 1866 als Doctor der Philo-sophie bei der Universität Marburg, war darauf mit Ertrags-Untersuchungen amHarz und mit Forst-Vermessungsarbeiten beschäftigt, wurde am 10. Mai 1867 zurVertretung des erkrankten Ratzeburg an die Forstakademie Eberswalde berufen,daselbst Ostern 1869 beim Ausscheiden Ratzeburgs zum Lehrer der Botanik, Mai 1871zum Professor der Naturwissenschaften, in demselben Jahre zum Dirigenten der bota-nischen Abtheilung des forstlichen Versuchswesens ernannt, und folgte am 1. October1878 einem Rufe als ordentlicher Professor der Botanik an die, einen Bestandtheil derUniversität München bildende Forstlehranstalt. Robert Hartig's Schriften sind: