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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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396 ANMERKUNGEN

stuhl, Ulrich und Heinrich von Schöneck, fest zum Kaiser Ludwig hielten(Müller a. a. 0. 2, 120), so stand auch Kaisheim auf Seiten des Kaisers,der die Abtei vielfach begünstigte (Steichele BA 2, 638/,). Vom Augs-burger Reichstag 1346 berichtet Knebel El. 84* Da kam der abbt vonKaiszhaim für sin majestat und bette bei im etlicb brief als stifl'tungund ander, die begeret er mit diemüetigem bitt zu bestetten undconformieren. das hat sein majestat miltiglich gethan und sonderlichvon neuem conflrmieret die teding gescheehen zwischen graf Berch-tolden von Graispach und seiner II sun Berchtolden und Hainrich.

7 Mit dem Herzog ist wol Kaiser Ludwigs Sohn gemeint, HerzogStephan von Baiern. 1349 nahm derselbe Kaisheim in seinen besonderenSchute, MSchaidler Chronik von Kaisersheim 74. Wollte der Abt umdes Herzogs Gunst gegen die Öttinger werben? vgl. LTX, 7/.

16ff. berührt wol dieselbe Angelegenheit -wie LIX, \0ff. Im vorigenBriefe schrieb der Abt die weil stet es doch wol, hier ist sie ihm alsschwer als si ie ward.

22 euren kindon vgl. Anm. zu, LVII, 10/.

LXI

Vgl. die Vorbemerkungen zu LVIII und LXII. Unser Brief fälltjedesfalls vor LXII, denn dem letzteren nach lud die Pest bereits vieleOpfer in Kaisheim gefordert, während LXI berichtet, sie habe das Landergriffen und sei schon bis vor das Kloster gedrungen, aber erst einer —des Abtes Knecht Rudolf — sei ihr erlegen. Zwischen LXI und LXIIwird jedoch kein grosser Zwischenraum liegen und wir dürfen demnachuiisern Brief in den Anfang 1350 (vor dem 15 Apiil) oder in die aller-letzte Zeit des Jahres 1349 setzen.

10 Über das grosse Sterben lässt sich auch Christina Ebner in ihrenOffenbarungen wiederholt aus; ausser dem in der Anm. zu LI, 61ff. be-merkten vgl. noch, Klmerschc Hs. 90 El. 77 1 ' (fälschlich ad a. 1346 statt1349): ir wart kunt geton, daz di teufil uf dem ertrich des gnaden-reichen jares (78 n ) inn wurden, daz zu Rom da ist. da[z] daz alsnahent was, daz ez dor noch komen solt in dem andern jar, da fürensi in die helle zu irem meister Lucifer und sagten im di mere. dosant er ander pös gaist auz, daz ander grozzern unfrid schöltenmachen und unseld in den landen von streiten und von urleug undvon andern sünden. daz geschah auch also, daz ein übil jar wartvon grozzer unruowe. in den selben Zeiten zu under frauwen messder jungern do sprach unser herre zu ir: 'ich wil die herren vonhinnan nemen von dens lant unfrid hat', daz geschah auch. — El. 106 ilad a. 1350 'ich hon ein unbetwungen freien willen, den hon ich heurmer geüebt denn ich ie geton hon in keim jar, seit ich mensch binworden, mein gerehtikeit hon ich dor an goüebet an dem jadischen