ZU DEN BRIEFEN
Vorbemer Jcung. Die Briefe, I — X zeigen nur insofern eine nähereZusammengehörigheit, als sie, wenigstens mit ziemlicher Gewisheit, dieZeit vor Heinrichs von Nördlingen Fortgang ans der Heimat zur Vor-aussetzung haben; sie sind mithin in den Jahren 1882—1338 geschrieben,denn vor dem 29 October 1332 lassen sich keine Beziehungen zwischenMargaretJia Ebner und Heinrich von Nördlingen nachweisen (Offenb. IG,Sff.) und Ende 1338 hatte Heinrich die Heimat bereits verlassen (vgl.XXXI). Für eine genauere Datierung bieten die Briefe I — X keinenAnhaltspunkt. — Betreffs unseres Briefes vgl. Anm. zu 18. 38.
18 Herr Hans, bei dem HvN gegenwärtig verweilt und bis zum Mitt-woch bleiben will, wird auch VI, 41 erwähnt; ein her Hansz von GHlntz-burg begegnet XXXIf, 67 mit der Anm.
19 HvN hat im Augenblick keinen bestimmten Wirkungskreis, ererscheint hier und noch öfter als Wauäerprediger.
25/. din betrübtes antlütz vgl. VIII, 8/.
26 swistic schweigsam.
28/. Genauer wäre mich'— berürtent und mir weo tattend.
29 HvN war in den Jahren 1332—1338 wiederholt in Medingenvgl. Anm. zu 16, 3.
34 die mich sin gering mug die (nämlich die irdische Crcatur)mich, seiner verringern d. li. mir etwas von ihm entziehen könnte.
38 Her Name Althöner steht vielleicht in Beziehung mit dem Ge-schlechte, von Althain, das schon im 13 Jh. in dem Dorfe Altheim beiDillingen, begütert war. Häufige Belege in den Beg. boica und Mon.boica Bd.oo"''. Glieder desselben thaten in Augsburg Söldnerdienste underwarben daselbst im 14 Jahrhundert wiederholt das Bürgerrecht (nachgütiger Mittheilung des Herrn Archivar Dr. Buff in Augsburg). Aucheine Schmiedsfamilie Althain kommt in dieser Zeil öfter in Augsburgvor, vgl. Zeitschr. für Schwaben und Neuburg 5, 201. Mon. boica 35,