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MAßGAßETIIA EBEBK UND HEINRICH VONNÖRDLIMEN
Das Geschlecht, dem Margarctha Ebner (geb. um 1291,)entstammte, werden wir in Donauwörth zu suchen haben,wo seit der zweiten Hälfte des dreizehnten JahrhundertsGlieder einer Patrizierfamilie gleiches Namens ivicderholturkundlich belegt sind; sie den Nürnberger Ebner einzu-reihen, fehlt es durchaus an beweisenden Gründen, so ein-stimmig bisher auch dieser Annahme gehuldigt wurde (Anm.*« IX, 52).
Von der ersten Zeit ihres Aufenthaltes im Dominikanerrinncnkloster zu Medingen, zwei Stunden nördlich von Dil-lingen 1 ), berichtet Margarctha nichts, sie sagt nur (1, Uff.), ,. dass sie bis zu ihrem zwanzigsten Lebensjahre ohne tieferes \Dewusstsein ihrer selbst lebte: Gottes väterlichen Schutzaber habe sie stets empfunden. Allmählich jedoch brachtedies Empfinden in ihr den Entschluss zur Reife, fortans tch ganz dem göttlichen Willen unterzuordnen, und als sie**» Jahre 1312 eine schwere Krankheit befiel, erblichte siedarin eine göttliche Bestätigung ihres Vorsatzes. Drei Jahrea ng dauerte diese erste Leidenszeit. In ihr erkannte Mar-garctha die Unzidänglichkeit aller menschlichen Kunst, die
1) Über Medingen vgl. v. Baiser im 5 und 6 combinierten Jahres-encht des historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 1839. 1840ig« 1-13 ' hes - ahcr ASteichele Bas Bisthum Augsburg 3 (1872), 159—1 °- Vgl- auch Anm. zu 8, 6ff. und 106, 19.