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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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394 ANMERKUNGEN

geschrieben, wie sich aus der Erwähnung der Frau von Laugingen (11)crgicbt, über die ME in ihren Offenbarungen 11G, 19//'. um jene Zeitnäheres berichtet. Zu dem dort erwähnten Ereigniss sei noch bemerkt,äass die bekannte Deggendorfer Judenmetzelei auf die Anklage hin ge-schah, die Juden hätten gegen geweihte Hostien gefrevelt, vgl. liiezlerGesch. Baierns 2, 522//'. bes. 523 n. 4. von Lilicncron Die hist. Volks-lieder der Deutschen 1 , 45,$'.

13 Subprior von Kaisheim war damals Johannes Zauer aus Augs-burg, der spätere Abt von Kaisheim (13611380) und Nachfolger desAbtes Ulrich III Niblung, vgl. Steichelc HA 2, 610. Sein Bruder Her-mann Zauer war gleichfalls Kaisheimcr Mönch und starb an der Pest1350, vgl. LXII, 22. 1318 erscheint ein Hermann Zawer urkundlichals Bürger von Augsburg, Man. boica 33 ', 429. Es sei gestattet, andieser Stelle folgenden Passus aus dem Amtbuch nach der UbcrlingcrHs. 1804/207 auszuheben: daz ist och gowonhait under den brßderndess ordens, das der prior enpfilchfc allain ainem brfider den convent,so es in gilt dunekt, so er nit in dem convent mag sin, der da zwü-schen vicari ist, und wie wol das ist das der prior dem suprior dasze wilen enpfilcht, so geschieht es doch etwen daz er sinen gewalthinder ainen andren bruder lait über den ganezen convent, als vil ingut dunekt.

14 Der hier genannte Herr Eberhart von dem Stein und Eberhartder Schütz, Richter auf dem Höllenstein, der spätere (nach 1336,) Mönchzu Kaisheim, dessen Bekehrungsgeschichte ALangmann 53, 23.//'. erzählt,sind möglicherweise ein und dieselbe Person, vgl. Anm. zu AL 53, 24und Arn. 6, 215. Vgl. auch Anm. zu XXIV, 24.

LIX

Vgl. die Vorbemerkung zu LVIU. LIX, 10/. und LX, 16/. be-rühren ein und dieselbe Angelegenheit. Da LX 1348 geschrieben wurde,so auch wol LIX. Vgl. noch die Anm. zu LIX, 5ff. und LX, Hffi.

5ff. Knebel berichtet in seiner Kaisheimcr Chronik Bl. 87" zum Jahre1348 nach mehreren anderen Zwisten, Zank und Irrung: dises was kamgericht, kam gleich ain anders im obgemelten jar mit flainrichen vonOttingen, do hottend die von Kaizsham ain seid zu Damerschin, diethet dem Otinger wee in äugen; beschweret, bekumert und belestigetdie sold so hardt, dasz die von Kaiszham woltens nit beserswardten die sold mfisten vertauschen, da gab in Hainrich vonOtting ritter und sein wirttin Angnes zu Itzing (Hs.. uzing) ain vier-thail haberns auf zwaien hofen und daz für frei ledig und aigen.Die (Minger über das Geschlecht siehe Stalin Wirtemb. Gesch. 3, 690//'. hatten mannigfache Beziehungen zu Kaisheim, vgl. Materialien zurÜUingischen Gesch. 4, 158/. 2, 14. MSchaidlcr Chronik des ehemal.