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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN BRIEFEN LVII. LVIII 393

Caesareae von 1764 zum Jahre 1313: zu diser zeit was prior zu Kais-heim bruder Rudger. und was ain guter stulsehreiber (Lexer 2, 1272;da, Rudolph Veirabend von Augsburg, der schrib vil bücher. itemin disen jar was ain guter stulsehreiber zu Kaishaim, Wernher vonEichstett, der schrieb auch vil bücher und Peter von Ulm der illu-minierets. bruder Hainrich apotecker band sy ain. Auch darf ange-führt werden, was Knebel in seiner Kaisheimer Chronik (vgl. Anm. zuLI, 67j Hl. 74 u mittheüt: 1816 was zu Augspurg auf dem hochen ge-stuft ain thumher und pfarrer daselbst maister Burckhardt genant,ain gelertter man und sunderer liebhaber dis gottshaus Kaiszhaim,verschuff dem gottshaus vor seinem tod an jerlicher nuczung undguldt zu bawung cccxxiiii $ heller und von seinen büchern gutterund köstlicher bücher über die wibel, in gaistlichenund weltlichenrechten und ander vil materj xxv bucher. starb MCCCXVI pridie (?)nonas marcij um mitenacht. Aus der Zeit des Abtes Ulrich IIINihlung, aus dem. Jahre 1347 erzählt Knebel Bl. 86" folgende frommeGeschichte: Wie ain gaistlicher bruder zu Kaisham hat um den stattdes closters gepetten. ez was zu disen zeitten in dem convent zuK. ain gar andechtiger bruder der hett grosse sorg um den statt desgemainen gottshaus, dan er sach und erkanclt, dasz die lieb in denherzen der cristenmenschen schwach wolt werden und der neid undgeiz grosz und starck. deshalb dan dem gottshaus vil wurd zu gesetztund ere gutter angefochten, auch der zorn gottes allenthalb an flengzu erscheinen, dan allenthalb im Niderland, Welschland und Ungerngrosz pestilenz wasen (oft), die also teglich wie ain verguffte schlangzii hin krisz. im solichen zoren bei gott abzuwenden und den neidund anfechtung der widerwertigon zii miltern, schrai er teglich inseiner andacht und gebett zu gott, das closter und seine leut undgiitter barmherzig]ich behnetten. und als er auf ain tag in seinerinnigkait und andacht nach der mettin in der kirchen vor ainemMariabild lag dasz izund im creuzgang stat, dan er ain sonderliebhaber und diener Marie der himelkungin was (auch die Bl. 79"erzählte fromme Geschichte aus dem J. 1322 (Steichele BA 2, 639/.; sagtvon jenem andächtigen geistlichen Bruder zu Kaislieim, er sei ein sundererdiener und eherer der Mutter Maria gewesen), und Mariam als ainbesondere und rechte patronam des gottshaus Kaisham anrueffet beiirem lieben kind gnad zu erwerben und bewarung deä gottshaus:also entschlief er in seiner andacht, und im schlaff höret er ain junck-frauliche liepliche stim sprechend: 'das gottshaus wurdt nit zergan,weil die forcht gotts da ist, aber grosse not leiden, darum fliechtall weg zu gott'. soliche not hat sich vilfeltig vor und nach dem con-cilio constanciensi erzaigt und in doch gott almal hat geholtin.

LVIII ist im Sommer 1346 und zwar nach Fronleichnam, \hJuni(h)

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