ZU DEN BRIEFEN XLIX—LI 335
dafür um Verwendung beim Pabste. Die Königin aber verlangte erstden Nachweis, ob dieses Werk uss götlichein grund gewürcket sei.Liutgart fand nach langem Suchen ainen weltlichen priester, der uss-genomen an der vernuft und an kunst und ouch an schin göttlicheslebes was. Dieser bestätigte die Wahrheit, schreib die sach mit gauczentrüwen an ainen brief und nun bewirkte Agnes bei Johann XXII dieBestätigung. Vgl. Mono Quellensammlung der badischen Landesgesch.3, 462 Kap. 75. HvLicbenau Lebensgesch. der^ K. Agnes von Ungarn1868, 110/. 458 (reg. 89). Desselben Hundert Urkunden zu der Gesch.der K. Agnes v. U. 1869, 164/.
23 augstein Bernstein vgl. Lexer 1, 28. Wackernagel KleinereSchriften 1, 73.
24 Margaretha zum goldnen Bing? vgl. Anm. zu XL, 101.26 und ist nit briefs dar bei vgl. Anm. zu XLIV, 39.
29 ich trag den rock vgl. XXXIV, 91? XXXV, 54/.?
30 mein frau die Frickin (14).
31 Scheppach Anm. zu I, 40.
LI
Vorbemerkung. Der 'neue König' konnte Karl IV nach seinerWahl (11 Juni 1346) oder nach dem Tode Ludwigs d. B. (11 October1347) genannt werden, vgl. Anm. zu 80. Da nach dlff. die Pest imAnrücken gegen Basel ist, so wird das letztere Datum gemeint sein: 1347beginnen die Nachrichten über das Auftreten des schwarzen Todes anden Grenzen Deutschlands, vgl. Anm. zu %lff. Auf die Zeit nach Lud-wigs Tod xoeisen auch \01ff. Richtig datiert Preger Vorarb. 105 ausobigen Gründen unsern Brief gegen Ende des Jahres 1347 oder in dieersten Zeiten des Jahres 1348.
7 durstigen gotz nach Gott.
14/. Wegen der bildlichen Verwendung des Crjpenveins und' derCypertraube vgl. Anm. zu AL 89, 3/. und Anz. 5, 266. WGrimm zuden Marienliedern 44, 38 (Zs. 10, 138;. Christina Ebner Iwrte in einerVision die Propheten einmal folgendes sprechen, Ebnersche Hs. 90 Bl. 46":'hie vor do sah wirs newr in ferrem gesiht und in fremden pilden.des ist eu nu niht. unser prophecie die ist nu wor worden, ir sehtdaz liht im liht und warheit in der warheit (46") und nizzent denhonigsaim im honige und trinkent den wein von Kypper und nizzentin den treubelein die gotheit und menscheit'. daz verstuent si uf seinleichnam und uf eile di werk, di er uf ertrich geworht het. Vgl.noch AM. Blätter 1, 361. 2, 367 da sol man runen, smehen (?) undewinken, den win von Kyper ungemenget trinken. Germ. 7, 399.Wackernagel Altd. Pred. 64, 84. Tauler Ausg. von 1498 fol. 65\ 203'\
18 Vgl. LIV, 5. Über die Trunkenheit der begnadeten Seele vgl.
Strauch, Margarotha Ebner. 25