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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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384 ANMERKUNGEN

25/. Vgl. XL VIII, 57/ LI, 37/

26/ XL VIT, Gl/, schrieb IivN, er sei bei der Königin von Ungarngewesen und habe mit ihr über Margaretha, die Gräfin (?) sowie denMedingcr Convent geredet. Die Königin habe ihm gesagt, sie wolle ihmetwas (wahrscheinlich Medingen betreffendes) mit Begleitbrief nach Baselsenden. Dies nun will IivN abwarten, ehe er der Königin MargarcthasBrief, in dem sie vermuthlich um eine Beisteuer zu einem am liefectorium(XLIX, 30) zu Medingen vorzunehmenden Bau gebeten hatte, zustellt.Übrigens solle Margaretha dem Kursor abermals ein Schreiben an dieKönigin mitgeben. In unserm Briefe nun sendet HvN Margarethen eineGeldgabe zum Bau und gleichzeitig eine Abschrift seines Briefes an dieKönigin, wol der Antwort auf die XLVIT, 63 verheissene Sendung. Wasdie Königin Margaretha entboten, wird Kursor ihr sagen. Vgl. Anm.zu L, 18/.

29 Churser vgl. Anm. zu XXV, 33/.

30 geferlichen? Der Zusammenhang verlangt entweder: Margarethasoll den Bau so schnell wie möglich erledigen — oder: sie soll durchden Bau ihr inneres Leben, ihren Verkehr mit Gott, nicht beeinträch-tigen, sie soll sich nicht durch zu eifriges Betreiben dieses äusserenWerkes zerstreuen. Ich weiss für geferlichen nichts besseres als gewer-

lichen vorzuschlagen: sorgfältig, vorsichtig d. h. mit Überlegung, ohnesieh zu übereilen. — Bekleidete Margaretha Ebner etwa in Medingendas Amt der Baumeisterin? Über letzteres vgl. Die Chronik der Annavon Munilimgen 73/

L

Vorbemerkung. Der Brief steht in Beziehung zum vorigenXLYK.,vgl. Anm. zu L, 13/. Er ist also nach dem 11 März 1347 geschrieben(Anm. zu XLIX, 8ff.), aber vor dem 16 Juli dieses Jahres, wo HvNin Medingen eintraf (ME 138, 22$'. ).

1/ Vgl. LXIV, 1/.

11 das ich von minen an dir han abrochen dass ich um der Andernwillen, aus Liebe zu ihnen dir Abbruch getlian habe, das* du dadurchgeschädigt, vernachlässigt worden bist; (ich tröste mich aber darüber)denn ich weiss dir doch nichts neues zu schreiben: dir ist schon vorheralles durch den heiligen Geist eingegeben.

13/ Auch dieses Mal blieb die Frickiu (Anm. zu II, 22) nur kurzeZeit in Basel, Anm. zu XLVIT, 67^'. Sie wird nach unserm llricfe derMargaretha zehn Gulden überbringen, die die Königin von Ungarn (Anm.zu XXXI, 12) für den Bau in Medingen gespendet. Aus der Anm. zuXLIX, 26/. ergiebl sich, dass Brief L [nach XLIX geschrieben wurde.— Als die selige Liulgart um 1323 ein Kloster zu Willicheu gründenwollte, suchte sie Agnes von Ungarn in Königsfelden auf und bat sie