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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN BRIEFEN XXXVII— XL 367

XL

Vorbemerkung. XL zerfällt in zwei Thcilc. 1—82 ist vor Fast-nacht geschrieben (83) und zwar wie mir scheint unmittelbar vorher, vgl.48//'. Pregers Datierung in (kn Januar (Vorarb. 92) ist weniger vorsichtig;wenn er aber S. 94 diesen ersten Theil unseres Briefes bis 'gegen An-fang des Januar hinaufrückt, so thut er dies wegen der Datierung vonLVII. Allein auch diese ist irrig, siehe die Vorbemerkung zu LVII. —Der zweite Theit XL, 83/ ist nach Fastnacht und vor Ostern (in derurstend gotz 112) geschrieben, also in der Fastenzeit, aber wol nähernach Ostern hin, vgl-, allcluia 117 und Anm. zu 99/. — Preger lutt8. 8(i/. gegen Schmidt (Tauler 22/.; aus 85/ (vgl. 64/.J und aus 99/.das Jahr 1345 als Abfassungszeit erwiesen, vgl. im einzelneu die folgen-den Anmerkungen.

16/ der — machet, das er. Im Nhd. umgekehrt: dass er, der inseiner eignen ewigen Liebe seinen Gaben eine Stätte in uns bereitet, michund alle, die mir anvertraut sind, durch dich speise.

23 smeckt mir lässt mich empfinden.

32 an das jüngst sehaiden bezieht sich auf den Medinger Aufenthaltum den 9 Oclobcr 1344 vgl. Offenb. 72, 16/. und XXXIX, 20.

33/. Zum Ausdruck vgl. XVII, 33/. XXXVII, Iff.

36 pfintlieber für enpfintlicher wie phähen für enphähen.

43/ als kranklich und als kum (Lexer 1, 1768) und deshalb mitungenügenden Nachrichten. IIvN bittet um Nachsicht, dass Konrad derMargaretha so flüchtige und unzulängliche Grüsse von ihm überbrachthabe; er motiviert sie einmal mit seiner Kränklichkeit, sodann mit grosserArbeitsüherhäufung (46/.).

44 Conrat vgl. Anm. zu XXXVII, 27.

48 diz heilige zeit die Fastenzeit ist gemeint.

53/. Ausser der lt. Kock-Jleliquie zu Trier, die seit 1121 in derdortigen Domkirche nachweisbar ist, aber erst 1512 Gegenstand allge-meinerer Verehrung wurde, haben Gildemeister und von Sgbel Der heiligeHock zu Trier, Düsseldorf 1844, noch zwanzig andere h.nngenähte Röckenamhaft gemacht u. a. in Cöln und Frankfurt, freilich aus späterer Zeit.Auch in unserm Briefe berichtet HvN von einem solchen Funde (93),zu dem ein andechtiger brief (53), der Mittheilungen über eine derartigean bestimmter Stelle vcrmuthele licliquic enthalten mochte, den erstenAnlass gab. Wenn letzleres möglieli, so gilt es mir für absolut sicher,dass Z. 51 mit Niderland die Gegenden um Cöln und Aachen gemeintsind, nicht aber die Niederlande, wo lluysbrock lebte, wie dies Schmidt(Taulcrlld), Preger (Vorarb. 81) Und andere annehmen. Auch hier hatMan aus der einen Notiz, dass Buysbroek 1350 sein Buch von der geisl-