ZU DUN BRIEFEN XXIX—XXXI 355
XXX
Vgl. Vorbemerkung zu XXIX. Hass XXX hier an richtiger Stellesteht, erhellt zudem aus den Besiehungen zu XXVIII und XXIX, vgl.Anm, zu 15. 17/.
11 Vgl. Vorbemerkung zu XXIX und Anm. zu XXIX, 32/'.
12 ergangen 3 Sg. Conj. Praes., vgl. Anm. zu XXIX, 38.
15 gerugent für geruget, vgl. XVII, 72. — mein f'raun von Grais-pach. Ihre Erwähnung geschieht wol mit Hinblick auf XXVIII, 30.Vgl, auch Anm. zu XXV, 20.
17/. Im vorigen Briefe XXIX, 28/. wollte Heinrich zwai zartiibild von allabaster, die er aus Avignon mitgebracht, der Margarcthademnächst entweder senden oder selbst übergeben. Er hatte von ihnengesagt, die musz man schon halten. Hier nun sendet er sie mit derBitte, sorgsam mit ihnen umzugehen, damit sie nicht fallen; sie seienleicht zerbrechlich.
18/ das ich wider kern = ich wer gern bi dir.
XXXI
Vorbemerkung. XXXI ist bereits durch Preger Vorarbeiten zueiner Geschichte der d, Mystik in der Zeitsehr. für die hist. Theologie1869, 80/'. richtig datiert worden. Wir sind durch Heinrich von IJiesscn-hofen über die Constanzer Verhältnisse genau unterrichtet und die neueCollation der Bitterlinsehen Handschrift ergiebt, dass Heinrichs von Nörcl-lingen Aussagen mit denen des Chronisten völlig übereinstimmen. Auchersterer nennt eds Termin, an welchem in Constanz die Messe wieder auf-genommen werden solle, die Octavc des Epiphanienfestes (X. 10 biz zemartenden tag des obersten; Heumanns Text bot biz zem mahlen dentag des obersten). XXXI ist zwischen dem 21 Dceembcr 1338 (7) unddem 13 Januar 1339 (10) geschrieben. Im folgenden Briefe XXXII, 8schreibt Heinrich, er habe nach dem obersten Constanz verlassen, MitBezug auf die Anm. m XXXII, 16/ dürfen wir für XXXI den terminusad quem wol unmittelbar nach dem 6 Januar 1339 annehmen; jedcsfallsvcrliess Heinrich Constanz vor dem 13 Januar.
8ff. Dies'^Gcbot war Folge des Gesetzes Fidem catholicain vom6 August 1338, vgl. Anm. zu XXV1T, 21,//'. Über die Constanzer kirch-liehen Verhältnisse s. jetzt CMüller Kampf Ludwigs d. B. 2, 94. 99/'.231. 248.
11/ der von Auerbach. Burkhard von Ellerbach der ältere, öster-reichischer Pfleger in Burgau, war durch seine Tapferkeit, seinen Besitzund seine Stellung als Pfleger der Markgrafschaß unter den AnhängernFriedrichs des Schönen von Österreich der Bedeutendste in Schwaben.Vgl. Anm. zu MIC 6, 14. In den Augsburger Baumeisterrechnungen