354 ANMERKUNGEN
32ff. Vgl. die Vorbemerkung. Der Augsburger Bischof Heinrichvon-Schöneck (1337—1348) ist gemeint. Vgl. XXVIII, 31.
35 Mit der Kirche ist doch ivol die Fessentieimer Pfarre gemeint.Vgl. auch Anm. zu XL, 97ff.
37/. die Sussin ze Höchstetten (vgl. Anm. zu XXIV, 30/.,) ist dochivol eine Anverwante des Heinrich Seuse, wenn ich auch nicht ohne ivei-teres sie mit seiner Schwester, über die er in seinem Leben Kap. 20 be-richtet, zu idenlificieren wage. Schriften cd. Denifle 1, 101//'. Sehr ver-lockend wäre es aber für 88 Güszen (Hs. güsszen): Süszen zu lesen; esivürde sich sehr passend die Bemerkung XXXI, 22 daran anschliessen,wie denn auch schon Heumann auf der letzten Seite seiner Opuscula unterCorrigenda diese nahe liegende Vermuthuug angemerkt hat. Es Hesse sichzur weiteren Stütze anfülireu, dass s und g sich in der Schreibungähneln und daher in Abschriften verwechselt werden. So hat z B. inden Offenbarungen der ME die Handschrift l bisweilen ein auf der Liniestellendes g in M als s gelesen und umgekehrt, vgl. Lesarten zu 20, 14.42, 12, wo in M s und g sich in der That fast ganz gleichen. Auf der-selben Verwechslung beruht es auch,, wenn Conrad Zitlard in seinerKurzen Chronica, Dillingen 1590 fol. 53 Heinrich Seuse Henricam Geissennennt (Murer Helvetia saneta 283J. Dennoch muss man einstweilen ander handschriftlichen Überlieferung festhalten, denn die Güssen vonGüssenberg waren ein angesehenes Mittergeschlecht, deren Stammschlossunweit Hermaringen noch heute als schöne Ruine steht. 1171 begegnetzuerst ein Dicpold dieses Geschlechtes urkundlich und auch sonst lassensich aus dem Ende des 13 Jhs. bis nach der Mitte des 14 Jhs. vieleGlieder namentlich um Augsburg und Ulm nachweisen. Vgl. AugsburgerUrk.Buch 2, 297 unter Güzze, Güsse. Augsb. Chr. 1 (Deutsche StädteChr. 4) 310, 20. 25 Anm. G. Presset, Ulmisches Urk.Buch 1, 365. Mm.boiea 35, 325/ Besehreibung des Oberamts Heidenheim, herausg. vondem kgl. statistiseh-topogr. Bureau, Stuttgart und Tübingen 230^. vgl.158. BFII Magenau Der Güssenberg und die Güssen, Ulm 1823. Vgl.auch Stalin Wirtemb. Gesch. 3, 210. 214 u. 3. — Nach vBaisers Me-dinger Prioriunen-Verzeichniss im 5. und 6. combinierten Jahresberichtdes hist. Vereins für Schwabe» und Neuburg 1839. 1840 S. \ff. warAdelheid die Güssin von Güssenberg 1339—1341 die achte Priorin von,Medingen.
38 enpfehlen 3 Sg. Conj. = enpf'ehle, vgl. ergangen XXX, 12.sterben LVI, 21. Allarlmunn Das Oberammergauer Passionsspiel 1880,99. — gefridt vgl. 25.
'6%ff. Vgl. Anm. zu XXV, 35. — Of'lingen kgl. Pfarrdorf auf derBahnlinie Augsburg-Ulm im Dekanat lehenhausen, Bez.Aml und JLand-gericht Günzburg, Beg.Bcz. Sehwaben und Neuburg.42 Scharnstetten Anm. zu I, 40.