ZU DEN BRIEFEN XV. XVI 337
maisterin lud drei XJnterabtlieüungen: die wnline kamerin hat dieKlostermitglieder zu versorgen mit oberröck, scMaff'röck (vgl. XXXIV,91) kappen— indecklachcn, sücklin; die lini kamerin mit wiltüechlinuff das hopt, linlachen, küssziechen (?), badmentel, lassbinden, tiscli-lachen, handzwechelen, zwachtüecher, tfich so man die füss wüst;die belczmaysterin mit belczkürsinen, belczdeckinen oder fei, belcz-ormel und anders was von belezwerck sin mag. — musebkat vgl.Anm. zu II, 24/.
XVI
Vorbemerkung. Erst dieser Brief lässt eine genauere Datierungzu. 22/. beruß sich- Heinrich auf eine Eingebung Margarethas an demhochen tag do man Ttorate in der messe sang. Ich sehe darin eineBeziehung auf'■ Margarethas Bericht vom 25 Mars 1335 (Offenb. 32, 19/./Brief XVI fällt also nach diesem Datum, aber vor das Osterfest (16 April,den' brief wil ieli euch zechen ze ostern. ob er wil, so kum icli zudir 92/), das Heinrich, in Medingen verbrachte (Offenb. 33, 8ff.). Ausletzterem Grunde ist auch für Z. 23 die Beziehung auf Offenb. 42, 20dusgeschlossen; um Ostern 1330 war HcN in Avignon (Offenb. 42, 19).Da ferner Brief XVII zwischen dem 8 und 15 April 1335 geschriebenist (s. die Vorbemerkung zu XVII), so darf für Brief XVI der 25 März bis2 April 1335 als Abfassungszeit angesetzt; 'werden.
4 Anspielung auf Mariae anminciatio, 25 März.
7 ainiger frid vgl. Ephes. 2, 14 ipse enim. est pax nostra.
8/ Vgl. Luc. 2,' 14.
23 Rorate vgl. Anm. zu ME 32, 20.
26—29 sind weitere Ausführung von Isai. 45, 8.
39 uszbruch Vgl. Deuifle zu Seuses Schriften. 1, 517 Anm. 1.
41 die geht auf edles vorhergehende.
50 die vorsmeck ewiges lebens vgl. Anm. zu XIII, 00/
68 Ellin von Creweisheim. Die Heg. boica nennen zum Jahre 1339Bitter Apct von Cruwelshaim und Albrecht von Cruwelshaim (ed. Lang7, 206), zum Jahre 1342 Margarcth von. Krcilshcim (7, 331).
64 Die ursprünglich (1245) zu Stahelsberg gegründete, 1252 nachZimmern im Bies (Landkapitel Donauwörth, Pfarrei Deiningen) verlegteC'ister•zienserinnenabtei wurde von Äbtissinnen unter der Visitations- undCorrectionsgewalt des Cistcrzienscrabtes von Kaisheim verwaltet. DieAmtszeit der dritten Äbtissin Juta 1309—1355 war für Zimmern wenig-stens in äusserlichcr Beziehung eine Glanzperiode. Zimmern galt alseines der begütertsten Kloster des Oisterzienserordens. Auch die Zahlder Klosterpersonen wuchs unter Juta ansehnlich. 1334 hatte ZimmernSO monidlcs und 15 conversi. In Nürdlingcu hatte Zimmern schon vor1315 ein Steinhaus. Vgl. Stachele BA 3, 667//'.
Strauuh, Hargorotlia Ebner. »*