336 ANMERKUNGEN
sind (wie auch III, 37/ (mit der Anw.) %md IV, 66,) Margarethas Briefean Heinrich, die von diesem durchgesehen, vielleicht auch mit Zusätzenbegleitet wurden; in dieser redigierten Form wird Margaretha sie dannspäter bei der zusammenhängenden Darstellung ihrer Gesichte benutzthaben. — Anderseits Hess Heinrich wieder seine Gebete von den Me-dinger Schwestern durchsehen und corrigieren (XVIH, 9).
35 in deinen äusseren Menschen (38).
37/. In den Jahren 1331—1338 war Heinrich wiederholt in Me-dingen, Offenb. 24, 'äff. 20, 27J. 33, 8f. 45, 15//'.
40/. Vgl. XIV, 46.
43 Schepach Anm. zu. I, 40.
44/ der Schüler vgl. XT, 73 mit der Anm. XIV, 48/. XXIV, 23.
46 ein binden vgl. XI/VI, 73/'. ich send dir auch ain binden, damit du verbinden solt die andern deins kusches blutz Intern u. s. w.Gemeint ist die Binde beim Aderlass, die läzbinde, Isozerbinde oder dasläzbendel (Lexer 1, 1843. 1844). Das zur Ader lassen war im MAallgemeine Sitte, die oft das Mass überstieg, so dass schon Karl derGrosse den allzuhäufigen Aderlass durch Gesetze zu beschränken bemühtwar. Li den Klöstern waren bestimmte Zeilen für den Aderlass vorge-schrieben — im Predigerorden viermal des Jahres —, wie es denn auchsogenannte Aderlassregeln gab. Vgl. u. a. Zappcrt im Archiv für Kundeösterreichischer Geschichtsquellen 21, 43. 98/. (Hess Versuch einer —Landes- und Gulturgcsch. von Würtenberg 1, 846. 681. Schmeller F.1, 1505. 200. Barock Des Teufels Netz 8. 322//'. Seuses Schriften cd.Denifle 1, 161. Merswin Vier Jahre 62. Im Kloster Königsfeldeu wurdedermal jährlich zur Blutlässe geschritten, HvLiebenau Leben d. KöniginAgnes von Ungarn 141. Über die Aderlasser in Klöster)!, minntores S.Du Gange-Henschel 4, 423 s. minucre. Aus dem Amtbuch erlaube ichmir nach der ÜberUnger Ms. 1801/207 noch einiges hierher gehörige aus-zuheben. Für das zur Ader lassen ist wiederholt Fürsorge getroffen.der schaffnerin gehört u. a. zuo zuo den ziten so man ader lassen istoder daz hopt, die füess zwachen oder waschen ist was gemainlichze tuon ist in dem clostcr, das si denn sorg und bestell die dienerund die ding die zuo sollichem noturft'tig sint, und der priorin sagen,das si sölliches enpfolle etlichen ze richten oder das man es an dietaffei schrib. Die siechmaisterin hat u. a. zu sorgen für das Bettge-wand für die Siechen und was zu sölliehen Sachen not ist, als so manhat ze baden, ze lassen, ze zwachen n. s. w. Einer schwer Krankenwird eine sieehendienerin gegeben, der die ganze Pflege obliegt. Diesesoll auch versorgen und bewaren, daz si alle ding und beraitschaffthab zu hand, so man ünt (etwas) für den siechen tun miiss, als wasda not ist zu wasserbad, zu schwaisbad, oderlessc oder zwachen dashapt oder die füss und dess gelich. Das Amt der aller gewand