334 ANMERKUNGEN
sig uff stört, wo aber die schwöstren selbs söllieh sind tuon und vol-Ijringen mit ir selbs person und arbait: das sond si tuon mit sölliehertriuw und liebe, also das si der haiigen gehorsami gnuog sigent undvon der gaistlichait dess ordens nünt dester minder underwegonsigent lassen, wo man aber söllichs als erkoffen muoss und als ver-Ionen, so sond die scbafl'neren und die gewandmaisterin versorgen,das es alles zuo rechter zitt goschecb nach nucz dess closters. ist esaber das das closter bat uff dem hoff laibruoder, die söllieher hand-werck sint als schnider woher kürsiner schuochmacher und dess ge-liehen , so mag man söllichs mitt inen verichten nach dem besten,wer aber sacb, das man söllichs gesind nit hett oder ob man söllieherhandwerekliut uff dem hoff etwas zitt dingen weit, so möcht mantuon nach dem als vernunfft und gemainer rechter loff leren wer.
74 hontscherlin muss doch weil Hämischere, Nagelschere bedeuten,und es ist dabei an folgende Bestimmung im Amtbuch zu erinnern: mansoll och (in der äusseren Sacnslei) da haben kerne oder strel nacherberlichem schin, da man daz har mit richte den es nott ist, undscher ze besniden die nagel Überlinger 11s. 1894/267.
74/. das gemeld ist noch nit berait vgl. Anm. zu XIV, 43/.
75 Schepach Anm. zu I, 40.
79 Die Mutter und Irmcl sind bei Heinrich vgl. Anm. zu II, 22.XIV, 43/.
82$". Vgl. Anm. zu 73. Nördlinger Wollentuch war berühmt; eswird z. 11. oft genannt in des Bcnedictiucrstiftes Muri Grundbesitz, Land-bau, Haushalt und Gesindeordnung von 1027—159G ed. Rochholz in derJahresschrift Argovia 1861, 38. 78. 8G.
XIV
Vgl. Vorbemerkung zu XI. XIV zeigt Beziehungen zu den vorher-gehenden Briefen, sowie zum folgenden XV, vgl. Anm. zu XIV, 13//'.43/ 46. 48/. '
13/. vgl. Anm. zu XIII, 29/.
43/ Es ist an das zu XII, 16/ Bemerkte zu erinnern. Im vorigenBriefe XIII, 79 richtete Heinrich Grihsse von seiner Mutter und Irmclaus, er erwähnte dort nicht die kranchait der erstcren, von der er XI, 64.XII, 17 sehrieb. Hie Mutter scheint sich jetzt wohler zu befinden under meldet Margarcthcn ihren baldigen Besuch mit Irmel, die sie nunan Stelle der Staufli (XII, 17) nach Mcdingen geleiten soll. Ihnen willHeinrich denn auch seine Briefe wol gemalet und anderes an Marga-retha mitgeben. Unter diesen gemalten Briefen werden Gebete, geistlicheTractate und Betrachtungen zu verstehen sein, die gleichzeitig künstlerischmit Miniaturen und kleinen Gemälden ausgeschmückt waren. Auch sonst