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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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332 ANMERKUNGEN

67 ewangelier diaconus, der bei der feierlichen Messe das Evange-lium liest. Die Stufenfolge ist episteler (subdiaconus, Leetor der sonn-täglichen Episteln, vgl. leezener), ewangelier, prioster. Vgl. SchnellerF. 1, 178. Schiller-Lübben Mnd. Wb. 1, 710. 754. Grimm D. Wb. 3,1199. Über die Eoangelier lässt sich auch der Verfasser von Des Teu-fels Netz (ed. Barach 445(>ff.) aus.

71 Es erhellt hieraus, dass Heinrich noch im Lande ist. Stapfcn-heim ist das bairische Pfarrdorf Stopfenheim im Dekanat und Landge-richt Ellingen, Bezirksamt Wcissenburg, Begier ungsbezirk Mitlelfranhen,vgl. Topogr.-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern .... München1867 Sp. 1103. Das Dorf, welches eine schöne an Epitaphien vonDeutschordensrittern reiche Kirche besitzt, gehörte früher der Deutsch-ordens-KomtJiurei Tillingen, der auch das seit 1350 bestehende Deutsch-ordenshaus in der Bcimlingcr Gasse zu Nördlingen untergeordnet war.Vgl. Bavaria 3, 2 Abth. Mittelfranken (1805), 1245. Sleiehele BA 3,1031. Voigt, Geschichte des Deutschen Bitterordens 1 (1857), 36/. DieErichen (Anm. zu II, 22) halten in Stopfenheim Besitzungen. 1334 ver-kauften Elisabeth die Erichin von Öttingen und ihre drei Kinder an dieDeulschordens-Komthurei zu Ellingen ihren Hof und fünf Hofstättenzu Stopfenheim, Lang Beg. boica 7, 83.

72 Schepach Anm. zu I, 40.

73 der Schuler vgl, XIV, 49. XV, 45. XXIV, 23. Ein HeinrichSchüler, Bürger zu Nördlingcn, stiftete c. 1320 auf dem Weinmarkt zuNördlingen eine Kapelle, vgl. Dolp Gründlicher Bericht .... der StadtNördlingen 1738 S. 15 und ebendaselbst Urlc. XIV und XV im Anhang.Steichele BA 3, 1000/. Im Augsburger Urk.Buch begegnet gleichfallshäufig ein dort ansässiges Bürgergeschlecht dieses Namens: zum J. 1335(1, 309) Hiltegund die Schülerin Bürgerin zu Augsburg, zu den J. 1335.1338. 1341 (1, 335. 367 vgl. Lang Beg. boica 7, 117) Albrecht der Schuler,mm J. 1358 (2, 70) Hans des Schiders Sohn und Agnes des ScJmlersTochter. Eine Agnes Schülerin war 1362 Priorin von Niederschönen-feld, vgl. JBaader Gesch. des Frauenklosters Niederschönenfeld Cister-zienserordens in Steicheles Archiv f. d. Gesch. des Bisthums Augsburg1 (1856), 286. Mon. boica 16, 433. Nach dem Augsburger Bürgerauf-nahmebuche S. 45 verkaufte 1321, wie mir Herr Archivar Buff mitlheilt,ein dictus Schüler dimidiam doraum an das Sternkloster in Augsburgund ebenda S. 118 urhundet zum Jahre 1342 bei einer Bürgeraufnahmeals fideiussor dictus Schuler cerdo. — Als Bürger von Eichstädt ivird1333 ein Cunrad der Schueler genannt, Lang Beg. boica 7, 34.

XII

Vgl. Vorbemerkung zu XI; XII zeigt Beziehungen zu XI, vgl. Anm.zu Xll, 16f.