ZU DEN BRIEFEN IX—XI 331
XI
Vorbemerkung. Auch für die Briefe XI—XV lässt sieh mitSicherheit nur ihre Zusammengehörigkeit nachweisen. Auch sie fallen indie Zeit, wo Heinrich noch im Lande weilte (vgl. Anm. zu XI, 71. XII,16/. XIII, 79), sind also vor December 1338 geschrieben (vgl. XXXI);als terminus a quo darf das Jahr 1334 gelten, vgl. Anm. zu XI, 57.Da XI—XV nirgends eine Beziehung zeigen zu den folgenden Briefenaus den Jahren 1335—1338, so möchte ich sie dem Jahre 1334 zuweisen.Sicher freilich ist dieser Schluss nicht. Brief XI' ist zwischen Himmel-fahrt (3) und Pfingsten (70) gesehrieben, d. h., falls er wirklich ins Jahr1334 gehört, zwischen dem 5 und 15 Mai.
8 wirmenlein. Auch sonst nennt sieh HoN so : XXXV, 10. XLVIII,5. Desgleichen Mechthild von Magdeburg 225. XLV, 24/. vergleichtsich HvN einem armen räudigen Jagdhunde im Dienste Margarethasund Gottes.
10/. als vil des ist so weit ein menschliches Herz überliaupt wahr-haft demüihig sein kann.
IG Em Geber (Meister) aller Gaben wird Gott auch von Mechthildvon Magdeburg 59, Bvga 46, 1 genannt.
27 nach mir kleinen. XLIX, 4/. nennt sich HvN Margaretliaseigener deiner priester.
30 Lies faren, vgl. XIII, 17 Lesarten.. 30/. den Worten das vgl. Anm. zu II, 8.
43 Vgl. Anm. zu VII, 39.
50 das in geseit und in gepeltzit wort das eingesäte und einge-pfropfte Wort.
57 Ihres Bruders thut Margaretha verschiedenlich in den Offenha-rungen Erwähnung: 23, 5 ad a. 1334; 40, 14 ad a. 1335; 110, 23 ada. 1346. Margaretha wird Heinrich von ihrem Bruder erzählt oder ge-schrieben haben, was sie in dm Offenbarungen über ihn berichtet undinsofern darf man die Erwähnung desselben in XI als Folge jener Mit-thcilungen auffassen, XI wäre darnach nicht vor 1334 geschrieben.
58 als vil dos dan (= da an) ist so viel derer, der Deinen, sind.Vgl. auch Anm. zu ME 73, 25/.
5,«/. Vgl. AL 5, 2ff. 16/. du seholt grünen als die päume antilgenden und seholt fruht bringen als daz laup. swenne die paumepluent, so schiuzet des ersten daz laup auz und nnder dem laubedie binde, als die bludo denne abreisen, so bestet die fruht. alsoscholtu besten, ich wil dich selber prechen. ez schuln vil menschenvon dir gebezzert worden.
61/ Vgl, Anm. zu XII, 10/. und zu XV, 31/.
05 Kaiszhaim Vgl. Vorbemerkung zu LVIII.