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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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330 ANMERKUNGEN

sowie im legi. Kreisarchiv zu Neubwrg gütigst anstellen Hess, bliebenerfolglos. Die so oft vorgetragene Ansicht von der leihlichen Schwestern-schaft Margarethas und Chrislinas — sie wurde zuerst vertreten vonDr. Christoph Scheurl in einem Briefe vom 11 Mai 1510 an MartinLuther und Otto Beckmann (Lochner Jjcben und Gesichle der ChrislinaEimerin 8) und findet sich auch bei Buddeus (Lexicon 1722, 2, 99"),Heumann (Ojiuscula 332. 336.337), Will (Nürnberger Gelehrten Lexicon1, S26ff., Nürub. Münzbelustigungen 2, 291), KScTmidt (Tauler 16),Schröder (Büchlein von der genaden überlast 48), Kobcrstein (1°, 420),WacJcernagel (Lit.Gesch. 2 42G n.); für verwandt halten die beiden Ebne-rinnen auch Preger (Der kirchenpolitische Kampf unter Ludwig d. B.44), SteicJiele (BÄ 3, 169/.; und Jundt (Amis 40) — ist auf alle Fälleaufzugeben, vielmehr mit Lochner a. a. 0. 7/. nur eine geistige und geist-liche Verwandtschaft zwischen beiden Frauen anzuerkennen, vgl. auch,Ijechner Margareth von Cortona 117 n. 5. — Beiläufig notiere ich einefreundliche Mittheilung des Freih^rrn Carl von Ebner auf Eschenbach,nach der auch in München ein Geschlecht Namens Fbner schon frühbelegt ist. Daselbst begegnet der Patrizier Ulrich Ebner unter der Vier-lierzog-liegierung 1397—1403. 'Dieser ist jedoch ebenso wenig unser»).Geschlechte einzureihen, als die in der Jetztzeit lebenden Ebner in Öster-reich, welche sich noch dazu wie zeir Ebner von Eschenbach schreiben.Auch in Stuttgart und Ulm giebt es gleichnamige Geschlechter, in Nürn-berg und München kommt der Name zudem auch ausserhalb der Adels-matrikel vor.'

52. 53 Es scheint mir nicht ausgemacht, dass hier MargarclliaEbner gemeint sei. Man könnte auch an die alle Priorin Margarcthavon Augsburg denken, vgl. die Vorbemerkung zu XVII und Anm, zuXVII, 120. — ain secklin mit guten wirtzen vgl. Anm. zu XXXII, 62.

X

Vgl. Vorbemerkung zu I und Anm, zu X, 46/.

6 kint, schwester und mutter vgl. XVI, 86/'. XVII, 22. XXVI, 5.

16 Vgl. Anm. zu VJI, 37.

28/. dem er seine väterliche Muthe mich geeignet machen lasse =dass sie mich sctmle und läutere.

37 dienin verdienen, erwerben,

39/ der eilend — verlassender (= verlassener, vgl. XVII, 71) tod,vgl. under dem last meins eilenden, verlassen arumutz XXVIII, 16/.

44 hangender in sterbender not formelhaft, vgl. Seuscs Schriftened. Denifle 1, 416. 494. — 71. 413. 421. Wackernagel Altd. Prcd, 99, 23.

46/. ich kum zu dir .... gar schier. 50/ so ich kum so sag ichdir mer Heinrich wird also noch im Lande verweilen.

49 Bchamstetten, Hochstetten Anm. zu I, 40. IX, 52.