ZU BRIEF IX 329
stetters und ihre Kinder Matthis, Syfrid und Elsbetli einen Hof anKloster Kaisheim; als Bürgen fungieren ihre Schwäger Liutfricd undUlrich von Höchstetten (1344), als /engen Hartman der Ebner undMarauart von Hochstellen (1844) Bürger zu Werd (Reg. hoica 7, 201).Churensis dictus Elmar, Gerivngus Churensis de Hoestetin cives Wer-denses 1342 (Reg. hoica 7, 342); Chunradus de Hohsteten civis Wer-densis 1389. Elisabeth von Höchslädt urkundet am 25 November 1365als Priorin von Mcdingcn, vgl. Steichele BÄ 3,168. — Dass Katharina,die 1321 und 1337 als Wittwc des Konrad. Höchstettcr genannt wird,ein und dieselbe Persönlichkeit sei mit der in den Briefen XL und XLTVerscheinenden Katharina Hochstetierin, ist wenigstens möglich. Jedes-falls erhellt aber aus XLIV, 59, wo die Hochstetterin Margarctha'sMuhme genannt wird, die Verwandtschaft der Familien der Ebnerund Höchstettcr, die urkundlich häufiger neben einander vorkommen.Wie die Höchstettcr so waren auch die Ebner eine angesehene Bürger-familie in Donauwörth seil der zweiten Hälfte des 13 Jahrhunderts(Steichele BA 3, 706); sie stehen jedoch mit dem Nürnberger Geschleckte,aus dem Chrislina Ebner hervorging, in keinerlei Zusammenhang. Nichtzum Beweise, wol aber zur Unterstützung dieser Behauptung weistmich Freiherr von Löffelholz auf die Grundverschiedenheit der Wappenbeider Familien hin. Die Nürnberger Ebner führen den bekannten blauund gold von oben nach unten in Spitzen getheilten Schild, die Donau-wörther einen Vogelfuss mit Kralle, der aus dem linken Schildrande her-vorwächst. Von diesem letzteren Geschlechte sind ausser den oben unterden Höchstettern genannten am frühesten nachgewiesen, zum Jahre 1253der alte oben' und der junge eben' der ammann, ferner Heinrich Ebo-narius, Heinricus dietns Elmar civis Werdensis 1275. 1280; Cunradusdictus Ebner civis Werdensis 1288 (Motu hoica 21, 257); Heinrich undCunrad Ebner 1281. 1282. 1295; Hartmann Ebner burger zu Werde1318. 1319. 1328. 1337. 1339 und Elspet seine ehliche wirthin 1359.Hartmann der Ebner bezeugte 1339 eine Schenkung an Mcdingcn (Reg.hoica 7, 237). Auch für diese Nachweise bin ich zum grössten TJiei/edem Freiherrn von Löffelholz verpflichtet. — Es unterliegt für mich nungar keinem Zweifel, dass Margaretha Ebner der Donauwörther Familieangehörte, auch ivenn eine durch Jahrhunderte sich fortpflanzende, dochdurch nichts begründete und sicherlich nur durch die Namensgleichheitder Engelthaler und Medinger Nonne entstandene Tradition dem zuwidersprechen scheint. Freilich muss zugestanden werden, dass, wie dieNürnberger Archive nichts für die Herkunft Margarethas aus dem Nürn-berger Geschlecht ergeben, es ebenso wenig hat gelingen wollen, aus derGeschichte des Donauwörther Geschlechtes irgend welchen Nachweis derMargaretha zu ermitteln. Alle Nachforschungen, die Herr DirectorDr. Löher auf meine Bitte im kgl. allgemeinen Reichsarchiv zu München,
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