328 ANMERKUNGEN
15 nihtz. Der Genitiv abhängig von (dem auffälligen Infinitiv)widerstanden; nihil, sich eines dinges understän.
20/. Vgl. XVII, 01/. ein ieglich mensche sölto wesen an im selbenein Cristus, also daz der mensche gotte lebete und nit im selberMechthild von Magdeburg 180.
32 den Worten das vgl. Anm. zu II, 8.
42 Schepach Anm. zu I, 40.
46/T- wehen doch wol auf die heimatliche Aufenthalts/seit.
50 hcffelach = hovelin Lexer 1, 1280, Deminutiv zu haven. senifals Arzneimittel, Megenberg 422, 14/?'.
52 Margarethas Mitschwestern Hochntctten (hochsteten, höchst',Hohstett', höchsten) und Scharenstetten (Anm. zu I, 40) begegnen zu-sammen noch X, 49. XIV, 46. XXII, 12. An ersterc ist auch tvol Hein-richs Brief LXVI gerichtet, doch'möchte ich nicht ohne weiteres mit ihrKatharina llochstetterin, (hohsterin, hochsterin), Margarethas Muhmeidentifizieren, die XL, 100/. XLW, 59 erwähnt wird, nachdem in denBriefen XXIII — XXXIX, d. h. in den Jahren 1338—1344 nirgends voneiner llochstetterin die Hede war. Die von Hochstetten waren ein weit-verzweigtes und einflussreiches Graisbachisches Dicnstmannengeschlechi,welches um llöchstädt und Dillingen ansehnliche Besitzungen hatte undwiederholt urkundlich für \Kaisheim zeugt. In llöchstädt selbst tritt dasGeschlecht nicht über den Schluss des 13 Jahrhunderts hinaus auf, dochbegegnen Glieder desselben im 13 und 1-1 Jahrhundert ständig und inangesehenen Stellungen als Bürger zu Donauwörth. In Nördlingen nahmdie Familie schon vor Mitte des 13 Jahrhunderte das Bürgerrecht: 1240begegnet urkundlich Conradus de Hohstet civis in Nordelingen (vgl.auch Bei/schlag Beiträge zur JS'ördlingischen Geschlechtshistorie 2 (1803),225j. Vgl. Steichele BA 4, 588. 660//'. 3, 700. Uns interessiert hiernur die Donauwörther Linie. Das Materied für die folgenden Zu-sammenstellungen aus Urkunden verdanke iclt gleichfalls zum grösslen,Tlieile der Güte des Freiherrn von Löffetliolz: Fs sind aus der ZeitMargarethas urkundlich nachgewiesen: Hainricus dictus Ebnar, Ohun-radua et Hartmannus dicti Hoestetar Werdenses 1288 (Mon. boieu21, 258); Conrad von Hochstetten bürger zu Werd 1290 (AugsburgerUrk.Buch 1,92); Heinrich der Höhsteter ammann zu Werd 1311, herrHainrich von Hosteten bürger zu Werd 1318. 1328.1328; Liutfrit undMarquart die Hösteter bürger zu Werde 1311; herr Hartmann vonHöchsteten amman zu Werd 1318, Hartmannus dictus Hochsteterminister in Werd 1819, Hartmann der llösteter bürger zu Werde 1321(vgl. Knebels Kaishcimcr Chronik Bl. 76"). 1341; Hermann Höstetterbürger zu Werd 1322 (Schaidlcr Chronik von Kaisheim 60); KatherinaConradts von Hechstetten verlaasne wurtin 1321 (Knebels ChronikBl. 76 a l; 1337 verkaufen Katharina die Wiltwe Konrads des Hoch-