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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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308 ANMERKUNGEN

96, 16 do man Regina celi sank Nachmittags bei der Vesper se-eundtm ritum Ordinis Praedicatorum. Vgl. Schlosser Die Kirche inihren Liedern 1, 222, 404/'. Marzold-Sehneller Liturgia Sacra 4, 55.

98, 8 geborn von vornehmer Abkunft, adelig, AL 11, 16. SchindlerF 1, 260.

98, 13 Ich schloss ihn in mein Gebet für alle Toäsünder ein.

99, 10 Vgl. 87, 'äff. 89, 20#.

99, 17 In clainfiiegket ist zugleich die Kleinheit und Zierlichkeit,das Proportionierte, ausgedrückt. Vgl. Myst. 1, 304, 8. 17.

99, 25/. Vgl. 87, 15.

100, 3 diu muoter der hailigen cristenhet die heilige Kirche.

100, 7/. dor ume sprach brudir Heynrich von Clovan: — Christuswart geborn in eyme gemoynen hüse in eyrne stalle und sine mutirhatte nicht also vil, do si en in gewunde, denne Josephs hözen JHauptBeiträge zur Lit. der deutschen Mystiker 2 (1879), 53. Scherer verweistmich auf eine Stelle in jenem Weihnachtsspiel, welches Piderit 1869 aus

Vilmars Nachlass herausgegeben hat. Maria klagt dem Joseph, sie habefür das neugeborne Christuskind weder windeln noch windelsbant, wor-auf dieser V. GOOff. antwortet: hie sint zwo alt hossen, der künde ichmy gelossen; dy sint nicht gar glantz und sint by den luchern gantz.anders habe ich nicht mer. Vilmar hat S. 51 als Gommentar hierzuauf eine Stelle in Luthers Kirchenpostille, Predigt auf die Ghristnacht-messe (Luc. 2, 1— \A) hingewiesen, aus der ich hier folgendes aushebe:Nun denke, was mögens für Tüchlein gewesen sein, da sie ihn ein-wickelt, vielleicht ihre Schleier oder was sie hat mögen entbehrenan ihrem Leibe. Dass sie aber in Josephs Hosen sollte ihn gewickelthaben, als mans zu Ache weiset, das lautet allzu lüderlich undleichtfertig. Es sind Fabeln, der wol in aller Welt sind. Lutherwürde schwerlich diese Tradition erwähnt hallen, wenn er sie nicht alsallgemein bekannt hätte voraussetzen dürfen: dennoch ist es weder mirnoch Compelentcren gelungen, ihren Ursprung zu ermitteln. In den apo-kryphen Evangelien findet sich nirgends ein Anhaltspunkt. GZappert inseiner Abhandlung Epiphania in den Wiener SB, phil.-hist. (Hasse, 21,29 ]ff. erwähnt S. 313 für eine spätere Schrift bestimmte Belege über dieNacktheit oder llnhcldeidethe.it des Chrisbushindes, die aber meines Wis-sens nicht publiciert worden sind. — Nach Mechthild von Magdeburg(ed. Galt Morel 149; nahm Maria von Josephs sattel ein hertes tuoch,das der esel uf sim ruggen under dem sattel truog, und dar zuo dasoberste teil von irme hemde, da si unsern herren under hatte ge-tragen.

101, 12 Auch hierfür bieten die apokryphen Evangelien keinen An-haltspunkt. — do sy (die h. drei Könige) nu wider in ir lant wolten,do knyet der eltist nider und wolt den segen emphachen. do graif