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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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ZU DEN OFFENBARUNGEN S. 76—79 3Q3

d. Mystik 352. 382. Bcli von Schalchen in Töss trank 30 Jahre langüberhaupt nichts und litt vor Durst gar harte Pein. Sie wurde aberdurch Gesichte derart erquickt, dass ihr der Durst gänslich verging,Qreith Die d. Mystik 386.

79, 23$'. Bei dieser Enthaltsamkeit war ME aber Unsauberkeit anKleidung, Essen und Trinken zuwider (79, 11JJ'.). Wenn sie sich desWäschern und Badens enthielt, so folgte sie darin nur strengerem Kloster-gebrauch, Auch Schwester Reichgart in Engelthal kom wenig in keinpat Büchlein GU 26, 16. Seuse mied 25 Jahre lang- alles bad, sowohlwasserbad als schweiszbad, zum ungemach seines zart suchenden leibes,Schriften ed. Denijle 1, 68. Der übertriebenen oft zur Unsittliehkeitführenden Art und Sitte des Badens im MA war man schon früh be-müht innerhalb der Klöster Einhalt eu thun. Das Aachener Koncil von817 machte die Bäder der Mönche von der Erlaubnis des ■Priors ab-ltä,ugig; oft war nur den Kranken die Erquickung des Badens gestaltet:so z. B. im Kloster Murbach, und in der Hohenfurter Bcuedictinerregel(Zs. 16,253) XXXVI, 11,$'. heisst es daz bat habin di siechin alse dickeso si des bedurfin. abir den gesundin und allir meist den jungin solman iz seidin irloube. Vgl. Weinhold Deutsche Krauen 342. ASchultzDas höfische Leben 1,173/. und namentlich GZapperts bekannte Abhand-lung im Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen 21, 9—14.7!>, 26/. Über Margarethas Enthaltsamkeit des Fleisches vgl. 47,1 lff.Die Hohenfurter Bcnedictinerregel [Zs. 16, 255) XXXIX, 18 schreibt vorvon dem vleische inthabin si sich alle an di gar'sich sint und kranc.Christina Ebner schreibt, Ebnerschc Hs. 89 Bl. 51 h . 52": ich kan auchnit gedenken, daz ich 25 jähr kein bissen Heisch gessen, ich müsstos dann essen von grossem siechthum oder durch den gehorsam —ich hätte viel lieber wasser und brod da für genommen , wann ichshätte erlitten an meiner craft; vgl. noch Lochner 13 und ME 63, 2/Auch Adelheid von Bat und Schwester lieichgart in Engelthal warendrizzig jar on flaisch, Büchlein GU 9, 33/ 26, 16. In Adelhausen gabes viele Schwestern, die vil jare warent das si nierner fleisch es enbis-sent und doch gar kranke warent; was aber die krancheit also grosz,daz si sin mit enberen möhtent, so enspulgten si enkeiner zarten spisewan daz si niuwan namen ir bar notdurfft. und so man inen etwennewin gab, so leiten ertliche swestern saltz dar in, daz si ires lustesdesto minre dar an hottent Chronik der Anna von Münsingen 59/ DieKönigstochter Margaretha von Ungarn genoss ausser in schwerer Krank-heit von Kindheit au niemals Fleischspeisen, Greith Die d. Mystik 359.Vgl. Pcz Bibl. asectica 8, 390/

79, 27/. Auch Seuse (Schriften ed. Denijle 1, 39) halle seine Lusttun Obste zu bezwingen. Von Adclhcit Gcishörnliu in Adelhansen, wirderzählt: einest do gelüste si einer gebratenen biren, und da si die ir