302 ANMERKUNGEN
sein still wüest der gotheit, dar in füert er alle die dises inaprechensgottes sollen enpfengklich werden (fol. 14G 1 ' der Basler Ausgabe, fol. 215"der Ausgabe von 1498). Das selbs das der mensch in im ist in seinergeschatfenheit, das selb ist er ewiglich gewesen in gott in seiner un-geschaffenheit, ein istig wesen mit gott (fol. 140 b der Basler Ausgabe,fol. 222 1 ' der Ausgabe von 1498). Vgl. noch Wackernagel a. a. 0. S. 598,22 in der wuesti der gotheit.
76, 20/. der hailige Spiegel miner hailigen gothait vgl. AL 8913. Zu Sense .spricht die ewige Weisheit du bist nach deinem natür-lichen wesen ein Spiegel der gottheit Hernes Schriften 1, 365 mit De-uifles Anm. spiegel der gotheit auch bei Tauler Ausg. von 1498 fol. 249".
77, 13 daz der tag nimer kumpt! ach, dass der ersehnte Tag solange hinausgeschoben wird! Die lat. Übersetzung hat utque supremamihi dies illucescat. Im Büchlein GTJ 8, 22iff. wird von Irmclin vonBeet folgendes berichtet: swenn ez bei den leuten was und gar frolichwas, so warf ez die äugen auf in hiniel und wart rot und sprach:'awe, wenn kumet die zit, daz wir hinz dem ewigen leben und f'reudenkumen?" und wart danne traurig und lacht dann nimmer.
78, 1/. Vgl. 114,27/. 132,6. 138, 1. In. der Überlincjcr Hs. 1894/267einer Chronik des Predigerordens ivird unter dem vierten OrdensgeneralJohannes (1241—1253) von einer Adelhaidis (von Eftich in UnterUnden)erzählt: von ir bitt wegen was ir gott der herr offenbaren die stund,in der er geborn wolt werden, vgl. Fes Bibl. ascetica 8, 207f.
78, \ff. vgl. Anm zu 46, 3.
78, 15/. 'ach liber her, diser ding der hon ich nit um dich ver-dint und pin ir unwirdik, wanne ich leider ainen tak nie han gelobtals ich pilleich scholt noch deinem lob' AL 34 Var. 15.
78, 23/. nnd auch der gröst lust sc. hat mich von dem slaf ufbraht (22).
78, 27/ Vgl. 35, 2. 149, 25/
79, 14 ez obwol 13 von aller gezierde steht.
79, 22 Vgl. 136, Iff. Über die Enthaltung vom Weine in denKlöstern vgl. Anm. su AL 13, 18. Anz. 5, 264. Vom h. Franciscusberichtet Lamprecht von Regensburg 2163/?". waz mac ich von sinenitrinken sagen'? ich wil des wines gar gedagen: er tranc wazzersselten so vil, daz er relasehtes dnrstes vil. Eisbein von Köllikonin Töss bekannte einer Schwester, sie könne sich nicht erinnern jemalsandern Wein als den gewöhnlichen des Conventes getrunken zu haben,Greith Die d. Mystik 386/ Cliristina Ebner trank viele Jahre langwenig und nichts anderes als Wasser, und da ich siech ward, ward mirwein gereicht zu tisch; den gab ich durch gott armen leuten vil jarLochner S. 13. Ahnliches wird von Elsbeth Heirtlburg in St Katharinen-thal bei Diessenhofcn und Margaretha Willi in Töss erzählt, Greith Die