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GRAFEN V. RIESCII.
aus den ältesten und vornehmsten schlesischen Familien vermählten unddas Geschlecht fortpflanzten.
Der Freiherrensland kam durch Diplom vom König Friedrich II.von Preussen 6. Nov. 1741 in die Familie, und zwar nach Gauhe indie Linie Bartzdorf, nach dem neuen preuss. Adelslexicon aber in mehrereLinien der Familie. Den preussischen Grafenstand nach dem Rechteder Erstgehurt erhielt vom König Friedrich Wilhelm IV. von Preussen3. Febr. 1847 Friedrich Gottlob Freiherr v. Richthofen.
Das jetzige Haupt der Familie: FRIEDRICH Gottlob Graf v. Richt-hofen, geb. 24. Mai 1805, Herr auf Kohlhöhe im striegauer Kreise,verm. im Aug. 1829 mit Emma v. Beeren, geh. 19. Febr. 1810,stammt von dem Freiherrn Gottlob Samuel , gest. 25. Febr. 1808, ausder Ehe mit Elisabeth Friederike Sophie Amalie Charlotte Prinzessin vonSchleswig-Holstein-Sonderburg-GIücksJfurg, geh. 13. Dec. 1780, verm.23. Febr. 1800.
Aus der Ehe des Grafen Heinrich Gottlob sind, neben sechsSchwestern, drei Söhne entsprossen: Emil , geb. 8. Aug. 1830, Theodor,geh. 17. Nov. 1831, und Oldwig , geb. 24. Nov. 1832. (Der VornameOldwig ist der Redaction neu — so möge denn ein Irrthum hinsichtlichdes Geschlechts nachgesehen werden).
Grafeil v. Riesch.
©oamjclifd). Äcmigrctd) Sndjfcu.
Besitz: die Majoratsgüter Neschwitz, Ilolscha, Milkwitz, Uebigau, Neudorf und Zesclia, unddas Allodialgut Schmochtilz in der k. sächsischen Oher-Lausilz, so wie Ilcrmsdorfan der Spree in der k. preussischen Ober-Lausitz.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild. Im silbernen Mittelschildeein aus dem unteren Schildesrande halb hervorgehender, rechtssehender, gekrönter,rother Löwe, welcher in der rechten Pranke einen goldenen, ßeckigen Stern empor-hält (Slammwappen). 1 und 4 in Grün drei schrägrechte, goldene Balken, 2 inGold zwei nebeneinanderstehende 6eckige, schwarze Sterne, und 3 in Gold zwei