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Grafen v. Radetzky.
Besitz: Neumarkt in Krain ele. etc.
(iRAKKN V. RADK.TZKY.
©rfterrarl).
Wappen: im von Roth und lilau der Länge nach getheilten Schilde einschrägrechts und mit dem Griffe nach unten gestellter Spaten. Uclier der Grafen-krone erhebt sich ein gekrönter Helm, auf welchem drei Straussenfedern, rollt,silbern, blau, stehen. Die Helmdeclten sind rechts rollt und silbern, links blauund silbern, und den Schild halten zwei vorwärtssehende geharnischte Männer,welche in der freien Hand eine Hellebarde halten. Am und unter dem Schildelinden sich bisweilen Fahnen und Armaturen.
Sehr alles böhmisches Riltergeschleeht, welches im 17. Jahrhundertden Freiherrenstand und 1764 die Grafenwürde erhielt. Die Familieschrieb sich in früherer Zeit Hradecliy v. Hradec, später Radeczkyv. Radecz, und im vorigen Jahrhunderle, nach Megerle v. Mühlfeld,Radeczky v. Radicz. Wahrscheinlich stammt dieselbe ursprünglich ausPolen, wo in der Woywodschafl Kaiisch ein Geschlecht dieses Namensvorkam, aus welchem, nach Okolski, Rüdiger, Rischof zu Chiemsee, 1233Bischof zu Passau wurde. Die von Einigen angenommene Abstammungaus Schlesien hat weniger für sich und gründet sich wohl meist aufeine Verwechselung mit der schlesisc.hen Familie v. Radeck, welchenamentlich in der zweiten Hälfte des 16. und in der ersten des 17. Jahr-hunderts im Teschenschen blühte, in Roth einen qucrlicgenden silbernenFisch, dessen Kopf mit der Stange eines Hirschgeweihes besetzt war,und auf dem Helme drei Straussenfedern, silbern, rollt, silbern, führte,sich v. Radeck schrieb, und von Sinapius wohl irrlhümlich unter demNamen Radelzki v. Radeck aufgeführt wurde. Eher wäre ein Zusammen-hang mit der in Schlesien vorgekommenen Familie Radolzki v. Radockzu denken, aus welcher Sinapius nach einem Rriefe vom Jahre 1337den Peter Radoski und später die Gebrüder Nicolaus und Adam Radotzkiv. Radocze anführt. Ersterer war um das Jahr 1650 Herr auf Loslauim Teschenschen und Landes-Hauptmann im Fürslenlhum Teschen, Letz-terer Herr auf Zamarsck und als sehr gelehrt bekannt. Ganz verschiedenvon allen diesen Familien sind die schwäbischen und schweizerischenGeschlechter v. Radeck (Radeckh), welche in Silber die schräg gelegte
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