GRAFEN V. MALIIEGHF.M. / /
Graf CARL Leopold Ludwig , geh. 15. April 1797, von 1811 bis1814 Page des Kaisers Napoleon, k. nieder!. Kamnierherr, vermähltesich 24. Juni 1823 mit Maria Anna, Tochter des Fürsten v. Waldburg-Zeil-Wurzach, geh. 26. Aug. 1800. Aus dieser Ehe stammen 6 Söhne,die Grafen: Ottomar , geb. 30. Oct. 1827; Carl , geh. 17. Jan. 1829;Edmund , geh. 28. Mai 1831, k. k. Lieutenant; Camill , geb. 17. Sept.1832, k. k. Lieutenant; Arthur , geh. 21. Juni 1836, und Heinrich , geh.19. Febr. 1840.
Grafen v. Maltzan.
JTutlprrtfd). fJrculicn.
Besitz: die freie Blandes herrsch alt Miliisch in Schlesien.
Wappen der älteren Linie: Schild der Länge nach getheilt; rechts inBlau zwei an der Theilungllinie über einander gestellte Hasenltöpfe mit gebogenenHälsen; links in Gold eine an die Theilungslinie angelegte grüne Weinrebe, welchezwei Blätter und zwischen diesen eine Weintraube zeigt. Den Schild deckt dieGrafenkrone und auf demselben steht ein Helm, auf dessen blau-goldenem Wulstesieben goldene Pfähle und über denselben sieben Pfauenfedern hervorragen. DieHehndcckcn sind blau und golden. — Das alte Gcschlcchtswappen ist dagegennachstehendes: Schild der Länge nach gelheilt; rechts in Blau zwei freistehende,rechtsschauende, goldene Ilasenköpfe unter einander; links in Gold ein halber rotherWeinstock mit Wurzel, Rebe, zwei Blättern und einer Traube dazwischen, allesroth. So hat neuerlich Lisch, der genaueste Forscher über dieses Geschlecht, nachalten, sicheren Vorbildern und der geschichtlichen Entwicklung das MaltzanscheWappen beschrieben, und die braune Farbe der Ilasenköpfe, das Anschliesscn an diePerpendicularlinie, die grüne Farbe des Weinstocks und die blaue der Traube, welchedie gesammten neueren Abbildungen dieses Wappens zeigen, stammen nach Lischaus Zeiten, in welchen die crilische Erkennlniss geschwunden war und man nicht be-dachte, dass alle Wappc-nzeichen gar nicht, oder nur höchst selten Naturfarbenhaben. (S.: Uebcr Namen und Wappen der Familie v. Maltzan. Eine heraldischeAbhandlung aus dem Fiirstenthume Ratzeburg, zum Gedächtnisse der 25jährigenAmtsjubelfeier seines treuen Freundes, G. M. C. Masch, Pastors zu Demern imFürstehthum Ratzeburg, des bewährten Heraldikers und ratzeburgischcn Geschicht-forschers, am 12. Oct. 1851). Auf dem Schilde steht ein Helm, auf dessen blau-roth-goldenem Wulste sieben goldene Pfähle und über denselben sieben Pfauen-