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2 (1853) L - Z
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GRAFEN V. LAMBERG.

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Pfleger in Lackh, vermählt mil Marusch (Margaretha) v. Apfnllerer,liinlerlicss die Söhne: Georg und Andreas . Von Georg stammen, wieangegeben werden wird, die IJaupllinien zu Orlenegg und Ottensteinund sämmtliche fürstliche und gräfliche Linien in Oesterreich, Steiermarkund Bayern ab Andreas pflanzte mit Margaretha (nach Einigen Agnes)v. Zobelsperng durch seine Siihne: Johann und Gregor die Linie zuSchneeberg, Sauenslein und Willengrain. Beide wurden vom KaiserFerdinand I. 1524 mit den übrigen Anverwandten in den Freiherrenstanderhoben. Johann starb kinderlos, Gregor setzte die Linie fort, docherlosch dieselbe mit Herward Freiherrn v. Lamberg im 17. Jahrhundert. Georg, geh. 1400, gest. 1499, setzte durch seine Söhne, Josephund Caspar III., die ältere Hauptlinie fort. Josephs Nachkommenschaftwurde die Orleneckischc Nebenlinie genannt, welche mil Joseph FelixAdam Grafen V. Lamberg 17. Mai 1795 erlosch. Die NachkommenschaftCaspars III. heissl die Orteneckische Hauptlinie. Caspar III. erhielt mitseinen Brüdern 1492 und 1543 den Freiherrenstand und für sich undseine Nachkommen das Obcrst-Erbland-Stallmeisler-Amt in Krain undder windischen Mark. Aus zweiter Ehe mit Margaretha Langin v. Wellen-burg sprossten drei Söhne hier irrt Klübers Genealogisches Staats-handbueh abermals, welches von zwölf Sühnen spricht von denennur der zweite, Sigismund , gest. 1019, den Stamm fortsetzte. Derselbehatte aus erster Ehe mit Siguna Eleonore Freiin v. Fugger fünf, auszweiter Ehe mit Anna Maria Herrin von Meggau sieben Söhne, dochpflanzten aus erster Ehe nur Raymund und Georg Sigismund , und auszweiter Johann Albert das Geschlecht fort. Raymund, vermählt mitMargaretha Freiiii v. Annenberg, stiftete die ältere Linie zu Greiffenfels;Georg Sigismund, in dritter Ehe vermählt mit Johanna de Scala, derletzten ihres Geschlechts, gründete die initiiere Linie durch zwei Söhneaus dieser Ehe: es wurde nämlich Johann Maximilian der Stifter desfürstlichen, und Johann Wilhelm des ameranger oder bayerischen Astes;Johann Albert aber, in zweiter Ehe mit Anna Catharina Freiin v. Küen-burg und in dritter mit Elisabeth v. Schifer vermählt, slillete die jüngereLinie, da der Sohn zweiter Elm Johann Franz den sprinzensleinischenmit Anton Franz Adam im Anfange dieses Jahrhunderts erloschenen Ast,der Sohn, dritter Ehe, Johann Albert , den Ast zu Stockern gründete.

Georg der zweite Sohn Wilhelms II. und Balthasars Bruderverliess von Catharina, deren Geschlechtsname nicht aufzufinden ist,sechs Söhne: Hans, Friedrich, Sigismund, Heinrich, Georg und Caspar.Letzterer entdeckte um das Jahr 1490, nach den Colleclaneen desGrafen v. Verdenberg, die reichen Quecksilbergruben zu Idria in Krain.Hans und Friedrich halten keine Succession, Sigismund starb 1461 alsBischof zu Laibach, Heinrich und Georg IL aber hinterliessen Nach-kommen. Von Heinrich stammten Christoph und Hieronymus . Christopherhielt 1494 vom Kaiser Maximilian I. die Erlaubniss, das PodweinscheWappen neben dem alten Lambergschen zu führen. Von Christophsdrei Söhnen, Ladislaus, Urban und Wilhelm, hinterliess Ladislaus zweiSiihne, welche ohne Nachkommen starben, und Urban nur eine Tochter,

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