VOliWOUT.
wüchsen sei. Ein mich so hoch ehrendes Vertrauen werde ich gewissim dankbarsten Andenken behalten und, wenn es möglich ist, dem-selben später, wie ich kann, zu entsprechen suchen. — lleinWunsche des zweiten Beurtheilers, welchem der dritte sicli anreihte:die Bedeutung der Wappenbilder anzugeben, konnte ich, soweitdieselbe bekannt ist, sehr leicht entsprechen, und so hin ich denndiesem Wunsche im zweiten Bande nachgekommen. Im Manuscriptedes ersten Bandes sind, weil die Arbeit nur auf sechzig Bogenberechnet war, die mühsam zusammengesuchten Nachweise überdie Bedeutung der Wappenbildcr gestrichen worden: nach dem mirkundgewordenen Wunsche des zweiten und dritten Beurtheilers habeich in diesem Bande dieselben gegeben, und ich hin überzeugt, dassmein Werk dadurch an Werth gewonnen hat. Meine Absicht, das imersten Bande Weggelassene in den Zusätzen zum zweiten zu ergänzen,scheiterte an der so schon vermehrten Bogenzahl desselben, und sowird denn wohl manches vielleicht nicht Unwichtige verloren sein.
Alle Beurtheiler des ersten Bandes haben übrigens, wie ichsicher erwartete, sehr richtig und gütig beachtet, dass ich im eng-sten Räume nicht einzelne, sondern viele gräfliche Häuser ab-handeln wollte. Auf 1244 Seiten habe ich — und welchen Platznehmen die Wappen in Anspruch! — fünfhundert Grafenhäuserbesprochen, und ich hoffe, dass die einzelnen Familien billig mitden Angaben zufrieden sein werden, welche ich, nach diesem Uni-länge des Werkes, geben konnte. Die Bogenzahl zu verdoppeln,würde mir leichter gewesen sein, als es mir war, diese Zahl zuverringern. — Die durchaus nicht gefürchteten, sondern im Interesseder Wissenschaft sehr gehofften Einreden von Seiten der Familiengegen den ersten Band sind leider fast ganz ausgeblieben. Ich binweit davon entfernt, im Ausbleiben derselben einen Beweis dafürzu linden, dass ich genau gearbeitet habe, sondern ich fühle nurvon Neuem, wie schwer es sein mag, für das bisher BekannteBesseres zu geben. Nur einen einzigen Aufsatz habe ich in histo-rischer Beziehung mehrfach zu berichtigen, den über die Grafenv. Iloverden. Als der erste Band im Drucke beendigt, aber nochnicht versendet war, lief von sehr gütiger Iland die richtigste An-gahe ein, welche ich mit dem grössten Danke in den Zusätzen gebe.Mit demselben Danke .theile ich die sehr geneigt mir eingesendeteFassung meiner Angaben über die Grafen zu Ivnyphausen mit:durch solche Mittheilungen gewinnt die Wissenschaft. Könnte ich