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2 (1853) L - Z
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VORWORT.

Familiengliecler schien mir die Hauptsache zu sein, die Abstammungderselben möglichst nachzuweisen. Die sonst so wichtige Vergangen-heit konnte in einem derartigen Werke nur in so weit berücksichtigtwerden, als der geschichtliche Theil und die Angabe dieser Abstam-mung nothwendig forderten. Die Aufzählung anderer früherer Gliederder Familien musstc den Werken über einzelne Grafenhäuser über-lassen bleiben. Die gegebenen Ahnentafeln werden, wie ich hoffe,in späterer Zeit manchen Nutzen gewähren, und ich wünsche sehr,dass namentlich in diesen Tafeln ein Werth gefunden werden möge.

Die mir bekannt gewordenen öffentlichen Bcurtheilungen desersten Bandes meiner Arbeit, für welche ich den gebührenden Danksage, haben mich sämmtlich eben so erfreut, wie beschämt: dieWissenschaft ist sehr weit und die Kraft des Einzelnen sehr gering!Von besonderem Werthe mussten für mich die drei Beurtheilungensein, welche aus dem engeren Vaterlande kamen. Die erstefindet sich in Gersdorfs Repertorium, 1853, Bd. I. S. 286 288,die zweite in der Leipziger Zeitung 1852, No. 278, 19. Nov.S. 5532, und die dritte in der illustrirten Zeitung (Bd. XIX, No.493. S. 380). Ich schmeichle mir, dass die beiden ersten Anzeigenvon zwei Männern ausgegangen sind, deren Rath für mich mass-gebend, deren Wunsch für mich, so weit die Kraft reicht, Gebotist. Die dritte Anzeige muss aus der Feder eines Freundes sein,denn es wird in derselben von einer Einsicht in meine Samm-lungen gesprochen, welche nur meinen Freunden bekannt sind; sodrücke ich denn demselben als Freund die Hand. Dem Verlangendes ersten Beurtheilers: eine, wenn auch nur gedrängte, aberwissenschaftliche Darstellung der Entwickelung des sogenanntenhohen Adels in Deutschland im Anhange zum zweiten Bande zugeben, kann ich leider nicht genügen. Ich holte, dass mein hoherGönner, ein solcher muss derselbe nach Allem sein eines-theils das Geständniss nicht ungern hören wird, dass ich einMisstrauen in meine sehr geringe Kraft setze, anderentheils mussteder Herr Verleger die baldige Beendigung meiner Arbeit in mög-lichst abgekürzter Bogenzahl wünschen. Sehr dankbar gestehe ichjedoch, dass, wenn irgend etwas mir die grossen Schwierigkeiten,welche ich hei meiner Arbeit fand, wesentlich erleichtert hat, diesder Gedanke war, dass, nach dem ersten Bande meines Werkes,der höchst gütige Beurtheiler desselben zu mir irgend das Vertrauenfassen konnte, dass ich einer solchen Aufgabe einigermassen ge-