VORWORT.
VII
nicht: «1 ic deutschen Grafenhäuser der Gegenwart überschriebenund im Vorworte zum ersten Bande ausdrücklich angegeben habe,dass gegen 500 Familien — ich habe die Zahl voll gemacht undbitte überdies, den Artikel: Grafen v. Keffenbrinck-Griebenow in denZusätzen nicht zu übersehen — für diese Arbeit ausgewählt wordenwären, so kann keine Familie, welche nicht abgehandelt worden ist,sich für zurückgesetzt halten. Habe ich doch in dem erwähntenVorworte davon gesprochen, dass später vielleicht eine Vervollstän-digung meiner Arbeit möglich werden könnte. Eben so wenigkonnte ich, in Bezug auf die einzelnen Familien, weder Ehre geben,noch Ehre nehmen: ich habe, wie ich angeführt, mich nur an dasder Wissenschaft Bekannte gehalten: waren doch durch das treff-liche Geneal. Taschenbuch der gräflichen Häuser, dessen Tragweitefür Kenner der Wissenschaft die weiteste ist, so wie durch Castssehr mühsames Geneal. Jahrbuch des deutschen Adels (Stuttgart1844—1848), welches viele wichtige Angaben enthält, hinreichendeOrgane eröffnet, welche die Beeilte der Familien sichern konnten.
Da die Ausarbeitung, so wie der Satz und Druck eines Werkes,wie das vorliegende ist, sich nicht übereilen Hessen, so konnte hin-sichtlich des ersten Bandes meist nur auf das bis 1851, und hin-sichtlich des zweiten Bandes bis 1852 allgemein bekannt GewordeneRücksicht genommen werden. Gern hätte ich in den Zusätzenmehrere Angaben, als ich mitgetheilt, nachgetragen, doch konnteich, des Raumes wegen, meinen Wunsch nicht erfüllen. So mögendenn einzelne Familienglieder, deren Verhältnisse sich neuerlichverändert haben, die Erinnerung an Verhältnisse, welche in denfrüheren Jahren stattfanden, sich gern gefallen lassen.
Im ganzen Plane der genealogischen Arbeit ist im zweitenBande nichts geändert worden: einige, den weiblichen Stamm be-treffende Angaben in demselben, welche nur wenige Zeilen ein-nehmen, bitte ich als Ausnahme, welche ich mir erlaubte, zu be-trachten. Theils hatten diese Angaben für mich genealogischen Werth,theils glaubte ich, dass ein späterer Genealoge die eine oder dieandere benutzen könnte. In Bezug auf den weiblichen Stamm hatteich bei jeder Familie nur die Gemahlin des eben angeführtenGrafen anzugeben: wiederholt verweise ich hinsichtlich dieses Stam-mes auf das Geneal. Taschenbuch der gräfl. Häuser, welches diegrösste Beachtung verdient, da dasselbe auch in dieser Beziehungdie genaueste Auskunft giebt. — In Bezug auf die jetzigen männlichen