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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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LXIX
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HEINRICHS VERHÄLTNIS ZU MARGARETHA LXIXweinenden Augen, ihren traurigen Gang (I, 25/f. VIII, 9.

fietttrfcft ordnet sieh absolut der gottbegnadeten Mar-garetha unter. Sie ist die Vermittlerin zwischen ihm undGott (III, Uff.), durch die er erst die wahre NachfolgeChristi lernt (XIII, lff.). Er selbst begehrt nur die Bro-samen aufzulesen, die von des Herren Tische, an dem Mar -garetha speist, herabfallen (XVI, 88/f. XXXV, 15-23) ImVerkehre mit ihr empfindet er Gott (XL, 29). Er sieht sieweit seiner sündigen Seele voraus zum Himmel emporschweben(XI, 55/-.) und begreift nicht, wie sie nach ihm, dem Kiemenin Jammer sich sehnen könne, es sei denn, dass sie meinJammer empfinde über seine menschliche Gebrechlichkeit alsüber das Entbehren seiner Nähe (XI, 6/f. 26/f.)- Er ver-weist Margarethen die 'heiligen, grossen Worte, die siemihren Briefen über ihn schreibe; er finde von dem allemnichts in sich, seine Lehre sei klein, sein Math arm. Sicmöge diese grossen Worte doch massigen und lieber zu Gottflehen, dass er sie erst an ihm wahr mache (Anm. zu Xlll,33); einstweilen wünsche er nichts, als dass ihr seine Worteund Werke wie seine Gegenwart nicht zum Schaden ge-reichten (XIII, 45/f.)- , 7 , 7 .,

Wenn Margaretha ihn bittet, ihr zu helfen und ihrLeben zu richten, so fühlt sich Heinrich dem nicht gewachsenund er wendet sich zu Gott: der möge ihr Begehren aus denreich fliessenden Lebenswassern aller Gnaden stillen; erwisse wol, dass er selbst für ihr Verlangen zu schwach sei(XVII, 31/f.) Und selbst wenn er ihre Liebesgaben, die sieihm zu Theil werden Hesse, erwiedem wollte: sie wurdendoch nicht mit den ihren zu vergleichen sein, beide wateneinander ungleicher als Tag und Nacht, weiter ateS ^reiche liebende Herz wie sie besässe (XXXV, ööfr),Unne Margaretha überhaupt nicht danken, dazu öe ^ r ' ce Jder Hülfe Christi, Maria und Johannis (XXIV, b/f.j.recht aber wäre es von Margaretha, wenn sie nicht seineUnzulänglichkeit und Sündhaftigkeit - er betont sie ojt