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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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REICHER INHALT DER BRIEFE LXIU

aus, insbesondere gewährt sie für die Cidturgcschichtc reiche-Axisl)eilte

Keine Begebenheit, sie mag noch so unbedeutend, leineStimmung, sie mag noch so vorübergehend sein, wird vonHeinrich unberührt gelassen: alles setzt er in Beziehung zuseiner Freundin, in allem wünscht er sie zur Bathgebenn,und andererseits interessiert ihn alles, was sie selbst betrat-Für das Kapitel zu Offingen und die Kapelle zu MariaSteUer, bei Mcdingen bemüht er sich in Angelegenheiten desGottesdienstes. Die Schlacht bei Laupen vom 21 Jumlöö*giebt ihm Änlass, die Gefallenen Margarethas Gebet anzu-empfehlen, und zu gleichem Zwecke erwähnt er einen Namens-verwandten von ihr, einen Barfüsscr, und fragt SU, 00mit ihr verwandt sei; dieser Ebner sollte nämlich die Bi-schofswürde erlangt haben durch den 'ungerechten lapstNicolaus V, den 'der Baier zu Born erwählte (XV111). bieselbst 'schreibt er denen ins Herz, die ihm ^™™besonderer Gnade zu wandeln scheinen (XVI, 79/f. XXA ,111/-.). Wo er auch ist, redet er von der Freundin, und sosind seine Freunde auch die ihrigen und bezeugen nichtselten ihre Verehrung durch Gaben, die dann Heinrich über-mittelt. , ,

Es ist interessant zu erfahren, worin diese Zeichen derAufmerksamkeit bestanden, als deren häufigster Geber aucnhier Heinrich zu nennen ist. Fast jedem seiner Briefe, fürdie es ihm nie an Überbringern fehlte, fügte er für Mmga-^retha oder eine andere Medinger Schwester, oft auch ]wden ganzen Convent ein Geschenk bei, waren es nun ein-fache Lebensmittel und Arzneien oder sinnigere Gaben. Vwerden uns genannt Käse und Käslein, die Tau \ ct v ™ l&)Kaisheimer Abt nach Mcdingen senden (Mm. zu LVJJ, ■*■ T-hein Küchlein (XXVII, 30), Muskatmähen und ZimmtJAnm.m II, 24/'.), Meine Häfchen mit Senf (IX, 50/.), Sachsenund kleine Fässchen mit Pulver, das dem Körper heilsamist, ferner ein Säckchen mit guten Gewürzen (Anm. mXXXII, 62), dessen sich Margaretha bei jeder Speise üc-