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Margaretha Ebner und Heinrich von Nördlingen : ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Mystik
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XLIX
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HEINRICHS AUFENTHALT IN BASEL XL1X

Baier aus dem Laude, dessen Nahe ihn hindere, mit ruhigemGewissen (mit frid miner contzientz XXXIII, 100) daheimsu sein, so hoffe er Margaretha mit Gottes Willen bald zusehen; einstweilen möge sie ihm oft und viel schreiben. Auch,Tauler und andere Gottesfreunde baten sie durch Heinrich,ihnen etwas in der gemein mitzuthcilen von ihren göttlichenEingebungen, insbesondere auch über das Wesen der Christen-heit und ihrer Freunde, die darunter viel leiden (XXXII).

Im Juni 1339 begab sich Tauler nach Köln, von wo eram 21 September noch nicht zurückgekehrt ivar (Änm. zuXXXV, 84/.). Im Herbst desselben Jahres siedelte HeinrichsMidier, um die sieh Margaretha seit Heinrichs Fortgangvielfach bemüht halte, wie sie denn auch mit seinen andernNördlinger Anhängern in Besiehung geblieben war (XXXII,52/7.), nach Basel über. Schon im Juni hatte Heinrich derMargaretha brieflich den Wunsch geäussert, seine Mutter zusich zu nehmen, und sie darüber um ihre Ansicht gebeten.Nicht als ob er damit sich ganz von der Heimat loszusagenbeabsichtigte - sobald tvieder Friede in der Christenheitherrschte, wollten sie sogleich heimhehren -, sondern damitsie überhaupt zusammen wären und er die kränkliche Mutterbesser pflegen könne, auch um durch eine Haushaltung dieAusgaben zu verringern. Heinrich hoffte dann um so be-ruhigter die Freundin in Medingen besuchen zu können,weil er die Mutter in Basel unter den traurigen Zeitver-hultnisscn sicherer wusste als in der eigenen Heimat. AlsReisegeld für die Mutter übersandte Heinrich der Marga-retha ein Bf und Heller, von denen er vier Gulden ent-lehnt hatte (XXXIII. XXXIV).

Gar gerne hätte Heinrich es gesehen — es harn abernicht dazu —, wenn auch Irmcl, seine Nördlinger Freundin,nach Basel gekommen wäre. Sie würde, schreibt er, ihmund der Mutter ein besonderer Trost in der Fremde sein,er selbst aber wäre glücklich, wo er auch sei, ein solchesWesen in seiner Gemeinde zu haben; sie könne bei ihm m

Strauch, Margaretha Ebner.